Was tun gegen Angst?

Du hast bestimmte Ängste? Wie etwa jene, allein im Dunkeln zu sein oder zum Zahnarzt zu gehen? Was in solchen Fällen zu tun ist? Das möchten wir in dem Was tun gegen Angst Beitrag  genauer erörtern!

Was tun gegen Angst in der Nacht?

Vor der Dunkelheit bzw. Nacht fürchten sich viele. Das ist auch recht verständlich: Denn nachts wirkt alles  noch ein wenig bedrohlicher, einfach deshalb, weil die Dinge, die Personen nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Ihren Teil tragen zudem die ganzen Horrorfilme mit bei, die sich vor allem vor nächtlicher Kulisse abspielen. Oder die neuesten Berichte und Warnungen vor Überfällen – auch, wenn der Ort des Geschehens relativ weit weg war und die eigene Umgebung als recht sicher eingestuft wird.

Die Angst vor dem Dunkeln an sich ist eigentlich recht sinnvoll. Schließlich warnt sie uns davor, nicht zu unachtsam zu sein, auf verdächtige Geräusche und Bewegungen zu achten – dies hat schon viele vor Schlimmerem bewahrt! Doch kann diese Angst eben auch überhand nehmen.

So dass man eine regelrechte Scheu vor dem Einschlafen entwickelt. Das Licht auch während des Schlafes anlässt, den Zeitpunkt des Zu Bett gehens immer wieder nach hinten hinaus zögert. Doch führt dies wiederum zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit und sogar Aggressivität – um nur einige Symptome zu nennen. Denn Schlafen ist nun mal notwendig, damit sich Körper und Geist regenerieren können!

Was also tun? Es hilft, sich der Angst zu stellen, sich mit ihr gezielt zu konfrontieren. So etwa, vor dem Einschlafen Entspannungsübungen zu absolvieren, wie etwa Meditation, Autogenes Training oder Yoga. Auch ein heißes Bad, entspannte Musik oder eine heiße Milch mit Honig können in der Hinsicht wahre Wunder wirken. Ein weiterer Tipp: Gestalte Dir Dein Schlafzimmer möglichst behaglich! So dass Du Dich gerne darin aufhältst.

 

Was tun gegen Angst vorm Zahnarzt?

Eine weitere Angst, die weit verbreitet ist, ist jene vor dem Zahnarztbesuch. Schon der Gedanke an den Bohrer oder daran, auf dem Behandlungsstuhl Platz zu nehmen, löst schiere Panik in einem aus – und so meldet man sich kurzfristig ab, erscheint erst gar nicht oder lässt Monate bis sogar Jahre verstreichen, ehe man den Zahnarzt aufsucht.

Doch auch hier führt ein Verhalten von Flucht und Vermeidung nicht zum Ziel – im Gegenteil, die Angst vorm Zahnarzt kann so nur noch schlimmer werden, noch weiter wachsen und gedeihen.

Daher ist auch hier eine Konfrontation die richtige Lösung. Am besten in Kombination mit einer Therapie, während der man zusammen mit dem Psychologen der Angst auf die Spur geht: Woher kommt sie? Und warum ist sie auch weiterhin so stark und mächtig? Schon diese Erkenntnisse können viele Kräfte verleihen – und Mut machen.

Schließlich begibt man sich direkt in die gefürchtete Situation – in diesem Fall eben der Besuch beim Zahnarzt. Gerne auch in Begleitung einer vertrauten Person, die einem Kraft und Stütze gibt. Am besten sollte das Team vor Ort informiert werden, so dass sie sich dementsprechend darauf einstellen können. Mittlerweile gibt es auch eine ganze Reihe an Praxen, die auf Angstpatienten spezialisiert sind, so dass alles getan wird, um die Ängste zu zerstreuen.