Therapie Angststörung

Wie kann eine geeignete Therapie Angststörung aussehen? Welche Möglichkeiten gibt es in dieser Hinsicht? Auch Du hast Dir diese Fragen schon des Öfteren gestellt? Bei uns findest Du die Antworten!

Angststörung: Wie lange Therapie?

Natürlich möchte man zu Beginn gerne wissen, wie lange die Therapie aller Wahrscheinlichkeit nach andauern wird. Leider lässt sich hierauf jedoch keine allgemeingültige Antwort geben – dafür spielen einfach zu viele verschiedene Faktoren eine Rolle!

  • So kommt es beispielsweise darauf an, wie lange die Angststörung schon besteht.
  • Und natürlich, wie schwer sie ist.

Ferner kommt es darauf an, wie intensiv die Therapie eigentlich durchgeführt wird: Denn je häufiger man zum Therapeuten geht, umso schneller wird man auch vorankommen – dies ist ja nur allzu verständlich. Deshalb wird geraten, möglichst mindestens einmal die Woche auf der Couch Platz zu nehmen – und eben nicht nur alle paar Wochen mal vorbei zu schauen.

Wichtig wäre zudem, wie intensiv der Patient mitarbeitet. Dass seine Motivation hoch ist, dass er wirklich bereit ist, sich und seinen Ängsten zu stellen. Denn dies zeigen die Erfahrungen leider immer wieder: Der Betroffene arbeitet nur halbherzig mit – und ist dann (trotzdem) enttäuscht, dass nicht die gewünschten Fortschritte erzielt werden. (Häufig wird die Therapie dann auch abgebrochen.) Erzwingen lässt sich dieser Zustand der Bereitschaft leider nicht – auch Druck von außen führt hier nicht weiter.

Zudem gilt es, die neu gewonnenen Erkenntnisse auch in den Alltag zu integrieren. Dies ist eine nicht ganz unwesentliche Herausforderung! Und es kann im Laufe der Therapie auch immer wieder zu kleineren bis größeren Rückschritten kommen.

Schließlich ist die Therapie, der Weg in Richtung Heilung und Angstfreiheit ein Prozess. Ein Prozess, der nicht immer geradlinig verlaufen wird. Daher sollte man Rückschritte auch einkalkulieren und versuchen, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Wie lange die Therapie also dauern wird, lässt sich nicht genau sagen. Einige Monate sollten aber in jedem Fall einkalkuliert werden. Wichtig wäre jedoch, sich selbst nicht unter Druck zu setzen: Jeder hat da sein ganz eigenes Tempo. Und es macht auch, wie gesagt einen Unterschied, wie intensiv man sich mit seiner Angst auseinandersetzt, auseinandersetzen kann! Ist man beispielsweise noch sehr stark in den Alltag eingebunden, wird man naturgemäß weniger Zeit finden, sich der Angststörung zu stellen als jemand, der sich im Rahmen eines Klinikaufenthaltes voll und ganz auf die Konfrontation konzentrieren kann.

 

All dies sollte man daher im Hinterkopf behalten. Wie gesagt: Jeder wird unterschiedlich schnell vorankommen. Sich selbst Zeit zu geben, sich auch verzeihen zu können, dass es eben nicht alles so glatt und reibungslos wie vielleicht erwünscht vorangeht, ist eine weitere Aufgabe.

Doch wird man bereits während der Therapie Angststörung so viel Wertvolles über sich erfahren, so viele wunderbare Erkenntnisse über sich gewinnen. Wissen, das einem hilft, das einem Mut macht und bestärkt. Kraft gibt, den Wunsch Angststörung überwinden auch weiterhin in die Tat umzusetzen.

Daher können wir Dir nur immer wieder sagen: Bitte bleibe am Ball! Bitte beweise Durchhaltevermögen – nur so wirst Du letzten Endes zum Ziel kommen! Und endlich ein wunderschönes Leben ganz ohne Angst führen können…