Plötzliche Angstattacken

Scheinbar aus dem Nichts heraus wirst Du immer wieder von plötzlichen Angstattacken überfallen? Doch weißt Du einfach nicht, woher diese kommen? Was ihre Ursachen und Gründe sind? in unserem Beitrag erfährst Du mehr über dieses Thema!

Was sind mögliche Angstattacken Ursachen

Natürlich liegen die Umstände von Fall zu Fall anders. Und es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Faktoren, die mit zum Entstehen und zur Entwicklung von Angstattacken mit beitragen können! Pauschal lässt sich daher nicht die eine Ursache finden, die letzten Endes zur Panikstörung führt.

Doch gibt es einige Faktoren, die immer wieder auftauchen. Ein Grund kann etwa sein, dass das eigene Selbstvertrauen nur schwach bis gar nicht ausgeprägt ist. Vielmehr misstraut man sich selbst, seiner Umgebung, fühlt sich im Inneren sehr unsicher, Anderen gegenüber gar unterlegen.

Auch eine dauerhafte Stresssituation führt unter Umständen dazu, dass sich Angstattacken entwickeln können. Besonders dann, wenn dieser Stress nicht aufgefangen, abgebaut werden kann! Denn durch diese starke innere Anspannung kann die Angst erst recht gedeihen.

Woher dieser Stress kommt, ist von Fall zu Fall verschieden. Häufig setzt man sich selbst zu sehr unter Druck, die Erwartungen und Anforderungen an sich, alles richtig zu machen, sind immens hoch. Und könnten auch von Anderen nicht erfüllt werden.

Eine schwere Krankheit, die Pflege eines schwer erkrankten Angehörigen/ einer vertrauten Person, vielleicht sogar deren Tod können weitere Auslöser für plötzliche Angstattacken sein. Das Gleiche gilt für eine Trennung, die als sehr schmerzhaft empfunden wird, der Verlust des Jobs, die damit so häufig verbundene Existenzangst. Auslöser gibt es also viele – darunter auch solche wie eine Missbrauchserfahrung oder ein Unfall.

  • Solche Erlebnisse müssen nicht unmittelbar dem Ausbruch vorausgehen.
  • Es kann auch sein, dass Jahre vergehen, bevor es zu den Angstattacken kommt.

Ein weiterer möglicher Grund für die Panikattacken: der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Etwa, wenn man in eine neue, gänzlich unbekannte Stadt zieht, einen neuen Job antritt. Dies sind eigentlich positive Ereignisse, die oftmals mit großer Hoffnung verbunden sind – auch die Geburt eines Kindes fällt in diese Kategorie. Doch kommen auch hier viele Erwartungen an einen selbst zusammen, man setzt sich unter Druck – und die Angstattacken fungieren gewissermaßen als Ventil, um diesen Druck „raus zu lassen“.

 

 

Eine weitere mögliche Ursache für die plötzlichen Angstattacken kann der übermäßige Konsum von Alkohol, Koffein oder Nikotin sein. Auch Betäubungsmittel, Drogen, manche Medikamente können schließlich zu Angstattacken führen. Umso wichtiger ist es daher, so gut es geht auf einen bewussten Konsum zu setzen bzw. diesen ganz auszuschließen.

 

Ungelöste Konflikte spielen im Zusammenhang mit dem Entstehen der Angstattacken ebenfalls immer wieder eine Rolle. Die Konflikte können dabei sowohl im privaten Bereich als auch im Beruf auftreten. Etwa mit dem Chef oder den Kollegen: Häufig hat man gerade hier das Gefühl, sich nicht wirklich zur Wehr setzen zu können, von den Anderen gewissermaßen „untergebuttert“ zu werden. Die eigenen Bedürfnisse können nur schwer bis kaum artikuliert werden. Und dies verstärkt das Gefühl von Unterlegenheit – was wiederum ein sehr guter Nährboden für die Angst, für die Panikattacken ist. Umso wichtiger ist es daher, etwas dagegen zu unternehmen…