Panische Angst

Du leidest unter panischer Angst? Die Dich immer wieder aufs Neue ergreift und mitnimmt? Doch wie sieht dies genau aus, wie muss man sich eine solche panische Angst vorstellen? Wir wollen Dir dies anhand von Beispielen erläutern!

Panische Angst vor Krankheiten?

Dass „draußen“ gesundheitliche Gefahren in Form von Viren und Bakterien umher fliegen, ist bekannt. Und je mehr Menschen auf dichtem Raum zusammenkommen, umso größer ist meist auch die Ansteckungsgefahr. Eine gewisse Vorsicht ist daher durchaus angebracht – auch im eigenen Interesse.

Doch hat sich bei manchen eine regelrechte Furcht vor Krankheiten ausgebildet. Mehr noch: Sie haben panische Angst davor, sich irgendwo anzustecken! Und malen sich häufig in den schwärzesten Farben aus, was dann passieren könnte.

  • Überall sehen sie potentielle Gefahren.
  • Etwa beim Benutzen einer öffentlichen Toilette.
  • Oder schon beim bloßen Händedruck.

Im extremen Fall geht dies so weit, dass bestimmte Veranstaltungen, Situationen, Orte vermieden werden. Denn die Furcht vor einer möglichen Ansteckung ist so groß, dass man dem lieber gleich entgehen will. Durch dieses Verhalten von Flucht und Vermeidung stärkt man die panische Angst jedoch nur noch – und ein wahrer Teufelskreis hat sich in Gang gesetzt.

Im extremen Fall wird dies mit einem kompletten Rückzug enden. Hinzu kommen häufig Zwangshandlungen wie ständiges Händewaschen bis -schrubben, das Desinfiziern von Türknäufen, etc. Diese Liste ließe sich noch lange fortführen.

Zudem treten immer wieder Panikattacken auf, die sich unter anderem in Atemnot, Erstickungsgefühlen, Herzrasen, Zittern und/ oder Schweißausbrüchen äußern. Eine sehr belastende Situation, aus der man bei fortgeschrittener Dauer umso schwerer herauskommt! Umso wichtiger wäre es daher, sich der Situation bewusst zu werden – und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Panische Angst vor Blutabnahme?

Diese Form von Angst ist ebenfalls weit verbreitet. Natürlich lässt sich keiner gerne pieksen und das Zusammentreffen mit der Spritze ist ebenfalls nicht wirklich angenehm. Doch kann es auch hier zu panischen Ängsten vor eben diesem Moment kommen – besonders, wenn es um die Blutabnahme geht.

Woher diese Angst wohl kommt? mag sich manch einer an dieser Stelle wohl fragen. Eine mögliche (Mit) Ursache können unschöne Erlebnisse bei vergangenen Blutabnahmen sein. Etwa, weil die Kanüle nicht richtig getroffen wurde, weil es zu weiteren Komplikationen kam. Oder man wurde Zeuge davon, wie so etwas passiert ist.

 

Meist kommen noch weitere Faktoren mit hinzu. Wie etwa ungelöste Konflikte, sei es mit dem Chef, den Kollegen oder im privaten Bereich. Man ist es nicht gewohnt, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, diese den Anderen gegenüber auch einzufordern. Stattdessen geht man einem möglichen Streit lieber aus dem Weg – doch auf lange Sicht gesehen ist dies für einen selbst sehr ungut.

Auch belastende Erfahrungen und Erlebnisse können letzten Endes zur Ausbildung einer solchen Angst mit beitragen. Wie etwa eine Trennung, ein Unfall, eine schwere Krankheit oder der Verlust der Arbeitsstelle – mögliche Gründe gibt es hier eine ganze Reihe.

Hinzu kommt häufig ein gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl: Das Vertrauen in sich selbst, in die eigenen Fähigkeiten, ist nur ansatzweise vorhanden. Das Misstrauen hingegen sitzt sehr tief – der Umgebung gegenüber, sich selbst gegenüber. Umso wichtiger wäre nun, genau daran zu arbeiten!