Panikstörung

Du willst mehr über das Thema Panikstörung wissen? Was sind die gängigen Symptome? Und ist eine Behandlung mit Medikamenten sinnvoll oder nicht? Diesen und anderen Fragen soll in dem folgenden Beitrag nachgegangen werden!

Was sind die typischen Panikstörung Symptome?

Im Rahmen einer Panikstörung kommt es immer wieder zu Angstattacken, die unvermutet und plötzlich auftreten. Sie überfallen den Betroffenen aus dem Nichts – auch dies ist es, was sie so gefürchtet macht. Es kann sein, dass sie besonders häufig an bestimmten Stellen, in bestimmten Situationen auftreten, dies ist jedoch keine Bedingung/ nicht die Regel.

Im Rahmen der Panikattacken kommt es zu bestimmten Symptomen, auf der körperlichen, der psychischen und auf der Verhaltensebene. Hier eine Übersicht über die häufigsten Symptome bei einer Panikstörung:

  • Atemnot
  • Erstickungsgefühle
  • Herzrasen, starkes Herzklopfen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • vermehrter Harndrang
  • Magenschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Hitzewallungen
  • Kälteschauer
  • Frösteln
  • Zittern
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Enge in der Brust
  • Kribbeln in den Fingern und/ oder an weiteren Körperstellen
  • Taubheit in den Fingern und/ oder an weitere Körperstellen
  • Ohnmacht
  • Schwindel
  • Gefühl, dass alles sehr unwirklich und unreal ist
  • Gefühl, dass alles einer anderen Person geschieht
  • Angst zu sterben
  • Angst, einen Herzinfarkt zu erleiden
  • Angst, in Ohnmacht zu fallen
  • Angst, sich vor anderen zu blamieren
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren

All diese Symptome werden als sehr belastend und unangenehm empfunden – und das ist angesichts ihrer Heftigkeit ja auch verständlich. Die Symptome selbst erreichen dabei nach einigen Minuten ihren Höhepunkt, für fünf bis zehn Minuten sind sie besonders stark, ehe sie wieder abklingen.

In ernsthafter Gefahr befindet man sich jedoch nicht! Auch, wenn man währenddessen wahre Todesängste ausstößt. Doch ist man,, ist die Gesundheit, wie gesagt nicht in Gefahr, auch, wenn sich dies vielleicht anders anfühlen mag.

 

Dennoch möchte man niemals wieder in solch eine Situation kommen müssen. Daher verlässt man fluchtartig den Ort des Geschehens, meidet ihn zukünftig: Hier sind wir auf der dritten Ebene, dem Verhaltensbereich angelangt.

 

Doch diese Taktik führt leider nicht zum Ziel – im Gegenteil. Vielmehr ist es so, dass die Bewegungsfreiheit, der Alltag auf diese Weise zunehmend eingeschränkt wird: Man fährt beispielsweise nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sucht keine belebten Plätze mehr auf, geht nicht mehr ins Kino. Im extremen Fall kommt es zu einem deutlichen Rückzug, auch von Freunden und Bekannten, manch einer verlässt die vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden aus Furcht vor einer Panikattacke überhaupt nicht mehr.

Wobei dies keine Gewähr ist, dass die Panikattacken sozusagen ausgesperrt werden. Vielmehr treten sie dann zum Beispiel nachts auf – die Angst gewinnt somit immer mehr Macht und Raum.

Helfen Panikstörung Medikamente?

in bestimmten Fällen und unter gewissen Voraussetzungen können Medikamente dabei helfen, die Panikstörung bzw. deren Symptome zu lindern. Doch raten wir Dir in jedem Fall dazu, zeitgleich noch eine Therapie zu unternehmen, um auch die Ursachen zu erforschen! Und um geeignete Maßnahmen gegen die Panikstörung zu entwickeln.

Helfen können in diesem Zusammenhang Mittel aus der Gruppe der Antidepressiva und der Anxiolytika. Diese zeichnen sich gemeinhin durch eine anerkannte Wirksamkeit aus und auch die Gefahr einer Abhängigkeit ist nicht gegeben. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis die erwünschte Wirkung einsetzt.