Panikstörung Therapie

Du willst Deine Panikstörung endlich behandeln lassen? Und suchst nun nach der passenden Panikstörung Therapie für Dich? Doch welche Möglichkeiten gibt es in der Hinsicht? Wir wollen uns diesen Fragen in dem folgenden Artikel widmen!

Was sind die wichtigsten Panikstörung Therapie Leitlinien?

Eine Therapie kann dabei helfen, den Ursachen der Panikstörung auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit dem Psychotherapeuten in Erfahrung zu bringen, woher die Panikattacken und die Ängste eigentlich kommen – und was sie auch weiterhin nährt.

In diesem Zusammenhang gibt es mehrere Behandlungsansätze. Bei vielen führt eine Verhaltenstherapie zum Erfolg: Hier geht es zwar auch darum, die Gründe für die Panikstörung zu erkennen. Der Fokus liegt jedoch vor allem auf dem Gedanken, dass die Ängste auch durch das gegenwärtige Verhalten am Leben gehalten werden. Dieses Verhalten gilt es nun zu ändern!

In diesem Zusammenhang werden gemeinsam verschiedene Maßnahmen und Strategien erarbeitet und ausprobiert. Wie etwa diverse Entspannungsübungen, die dem Patienten dabei helfen, wieder zur inneren Ruhe, zu mehr Gelassenheit zu finden. Bewährt haben sich unter anderem Atemtechniken, Meditation, Autogenes Training, Yoga und die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

 

 

Auch eine klassische Gesprächstherapie kann entscheidend dazu beitragen, die Panikstörung endlich zu überwinden. Hier geht es vor allem darum, die Hintergründe zu beleuchten – wie etwa mögliche Auslöser, die in der Kindheit zu suchen sind.

All dies kann ambulant, aber auch stationär, also im Rahmen eines Klinikaufenthaltes, durchgeführt werden. Welche Variante für einen selbst besser ist, muss von den äußeren Umständen abhängig gemacht werden – etwa, wie lange die Panikstörung schon besteht und wie sehr sie den Alltag, das Leben beeinträchtigt. Je schwerer und länger, umso ratsamer ist es, sich zumindest für einige Wochen in eine spezialisierte Klinik zu begeben, um dort im geschützten Rahmen wieder zu sich selbst zu finden.

Wie lange ist die durchschnittliche Panikstörung Therapie Dauer?

Es lässt sich pauschal nicht sagen, wie lange eine Therapie nun dauert – auch hier spielen wieder mehrere Faktoren mit. Grundsätzlich gilt: Je länger, je ausgeprägter die Panikstörung ist, umso mehr Zeit sollte man sich für die Therapie geben.

Einige Monate sollten mindestens eingeplant werden. Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie intensiv die Therapie ausfällt, ob jemand beispielsweise nur alle zwei oder drei Wochen auf der Couch Platz nimmt oder ob man mehrmals die Woche bei seinem Therapeuten vorbei schaut. Und es kommt auf die persönliche Mitarbeit an: Wie sehr der Patient wirklich gewillt ist, sich seinen Ängsten und den inneren Dämonen zu stellen. Denn leider bedeutet eine Teilnahme an einer Therapie nicht immer automatisch, dass die Ängste verschwinden, wie die bisherigen Erfahrungen gezeigt haben.

 

Wir raten Dir deshalb dazu, Dir wirklich Zeit für eine Aufarbeitung zu nehmen. Die Panikstörung zu überwinden ist ein Prozess – der nicht innerhalb einer Woche abgeschlossen sein wird. Angesichts dessen, dass sich die Ängste so lange Zeit ungehindert entwickeln und ausbreiten konnten, ist das auch verständlich. Doch hast Du den ersten Schritt bereits getan, bist bereit, Hilfe anzunehmen! Und das ist schon mal ein ganz wichtiger Schritt in Richtung unbeschwertes Leben, hin zu einem Leben ohne Angst und Panikstörung.