Panikstörung Symptome

Du denkst, dass Du vielleicht an einer Panikstörung leidest? Und willst nun genau wissen, ob dieser Verdacht berechtigt ist? Was also sind die häufigsten Panikstörung Symptome? In unserem Beitrag verraten wir Dir mehr zu diesem Thema!

Welche Panikstörung Symptome körperlich solltest Du kennen?

Bei einer Panikstörung treten immer wieder Angstattacken auf – diese bilden mit das Hauptkennzeichen dieser Erkrankung. Die Panikattacken selbst müssen dabei nicht an einen bestimmten Ort, an eine bestimmte Situation gebunden sein. Sie können im Prinzip zu jeder Zeit und an jedem Ort auftreten. Dies macht sie natürlich noch gefürchteter und unberechenbarer.

Doch welche Symptome treten in diesem Zusammenhang auf? Grundsätzlich kann man drei verschiedene Ebenen unterscheiden: die körperliche sowie die psychische und auch im Verhaltensbereich treten diverse Merkmale auf.

 

Beginnen wir im Folgenden mit einer Auflistung der typischen körperlichen Merkmale. Wichtig: Dass alle der unten aufgelisteten Symptome zum gleichen Zeitpunkt auftreten, ist eher selten. Vielmehr tendiert man meist zu bestimmten Begleiterscheinungen. Mindestens vier der unten genannten Symptome sollten Dir jedoch bekannt vorkommen, um von einer Panikstörung sprechen zu können. Zudem sollten die Panikattacken über einen längeren Zeitraum hinweg (einige Wochen mindestens) auftreten.

Doch nun zu der Liste der typischen Panikstörung Symptome körperlich:

  • Atemnot
  • Herzrasen, sehr starkes Herzklopfen
  • Schwindel
  • Ohnmacht
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Magenschmerzen
  • vermehrter Harndrang
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Enge in der Brust
  • Erstickungsgefühle
  • Taubheit in den Fingern und an anderen Körperstellen
  • Kribbeln in den Fingern und an anderen Körperstellen
  • etc.

Was sind weitere wichtige Angst und Panikstörung Symptome?

Auch auf der psychischen Ebene treten, wie bereits oben kurz angesprochen, diverse Symptome auf. Erst sie sind es eigentlich, die die Panikattacken so gefürchtet, so belastend sein lassen! Denn erst die verschiedenen Gefühle, die mit diesen Anfällen einhergehen, sind es, die uns glauben machen, wir schwebten in ernsthafter Gefahr.

Dabei ist dem nicht so, zu keinem Zeitpunkt! Denn die körperlichen Symptome an sich sind für uns in der Regel völlig ungefährlich. Gefahr für unsere Gesundheit besteht also nicht – auch, wenn die körperlichen Symptome in ihrer Gesamtheit sehr heftig sind. Doch klingen sie nach fünf bis zehn Minuten wieder ab, ohne nachfolgende Erscheinungen nach sich zu ziehen. (Trotzdem raten wir Dir, Dich von einem Arzt gründlich untersuchen zu lassen, um mögliche organische Ursachen ausschließen zu können.)

Zurück jedoch zu dem vorherigen Ausgangspunkt: den psychischen Symptomen. Hier kommt es zu folgenden Gefühlen und Empfindungen:

 

  • Angst zu sterben
  • Angst, einen Herzinfarkt zu erleiden
  • Angst, in Ohnmacht zu fallen
  • Angst, sich vor Anderen zu blamieren
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Gefühl, dass alles sehr weit weg passiert, dass alles irgendwie nicht real ist
  • Gefühl, dass alles einer fremden Person passiert

Diese Empfindungen und Gefühle sind natürlich alles andere als angenehm. Daher ist es recht gut verständlich, dass man alles dafür tut, um nicht mehr in eine solche Situation hinein zu geraten!

Damit befinden wir uns auf der dritten Ebene, dem Verhaltensbereich. Es setzt eine Flucht ein, man verlässt fluchtartig und plötzlich den Raum oder die Situation. Und geht diesen im Folgenden aus dem Weg – Stichwort Vermeidung. Die Panikattacken verhindern kann man auf diese Weise jedoch nicht – im Gegenteil.