Panikstörung

Du hast den Verdacht, unter einer Panikstörung zu leiden? Und willst Dich nun genauer über dieses Thema informieren? Was zeichnet eine solche Erkrankung aus – und woher kommt sie? In dem folgenden Beitrag erfährst Du mehr!

    1. Was ist Panikstörung?

Eine Panikstörung ist in der Regel durch Panikattacken gekennzeichnet, die immer und immer wieder auftreten. Dies geschieht ohne jegliche Vorwarnung, so dass sich der Betroffene dem Ganzen häufig ausgeliefert fühlt und der Angst scheinbar ohnmächtig gegenüber steht.

Doch was sind Panikattacken eigentlich genau?

  • Damit werden Anfälle bezeichnet, die plötzlich auftreten.

  • Und von starker Angst geprägt sind.

  • Sie werden von diversen körperlichen und seelischen Symptomen begleitet.

Dazu zählen etwa Zittern, Frösteln, Schweißausbrüche, Atemnot, rasender Puls, starkes Herzklopfen oder Enge in der Brust. Auch Schwindel, Kopfschmerzen sowie Übelkeit oder Verstopfung sind typische Symptome für eine Panikattacke.

Hinzu kommt die Angst, gleich in Ohnmacht zu fallen oder gar sterben zu müssen. Auch die Angst vor einem Kontrollverlust sowie sich vor Anderen zu blamieren sind typische Begleiterscheinungen. Die Panikattacken selbst dauern zwar nur eine kurze Zeit an. Doch sind sehr intensiv und rauben die Kräfte.

Eine besondere Form der Panikstörung ist übrigens die Variante, die gemeinsam mit der Agoraphobie auftritt. Hier hat der Betroffene Angst, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, ein Theater oder Kino zu besuchen oder sich generell auf belebte Plätze zu begeben. Mitunter ist diese Angst so stark ausgeprägt, dass der Betroffene das Haus gar nicht mehr verlässt. Eine Panikstörung mit Agoraphobie tritt häufiger auf als die Reinform.

    1. Warum Panikstörung?

Woher die Panikstörung genau kommen, muss von Fall zu Fall untersucht werden. Denn jeder bringt nun mal individuelle Charaktereigenschaften und verschiedene Lebensumstände mit. Pauschal lassen sich daher nur schwer spezifische Ursachen finden.

Doch lassen sich die Panikstörungen häufig auf unbewusste und verdrängte Konflikte zurückführen. Diese können bis in die Kindheit zurück reichen – etwa, wenn der Betroffene als Kind von seinen Eltern lieblos und mit nur wenig Zuspruch behandelt wurde. Auch überbehütete Kinder, die stark kontrolliert werden, können später eine Panikstörung entwickeln. Der Grund: Sie trauen sich nur wenig zu, empfinden sich selbst als schwach. Und neigen daher zu einer höheren Ängstlichkeit.

  • Auch traumatische Erlebnisse sind in diesem Zusammenhang häufig als Ursachen zu nennen.

  • Dies gilt etwa für Missbrauch, einen Todesfall im näheren Umkreis, eine schwere Krankheit oder der Verlust eines Arbeitsplatzes.

  • Auch eine Trennung, die als sehr schmerzhaft empfunden wird, kann häufig eine Rolle spielen.

Meist hat der Betroffene zudem niemals gelernt, seine eigenen Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen und zu erkennen. Und diese auch anderen gegenüber einzufordern! Dies zu ändern, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln und sich mehr auf sich selbst zu besinnen, ist daher jetzt von äußerster Wichtigkeit.

 

Nur so kann nämlich das Selbstwertgefühl gesteigert werden. Die Folge davon: Man empfindet seine innere Stärke, traut sich endlich, der Angst die Stirn zu bieten. Dieser wird nun der Nährboden entzogen – und das ist ein ganz wichtiger Schritt, um die Panikstörung endlich überwinden zu können. Und um ein sorgenfreies und unbeschwertes Leben zu führen – endlich, nach so langen Zeiten voller Angst und Furcht.

Was ist Panikstörung?

Eine Panikstörung ist dadurch gekennzeichnet, dass immer wieder Angstattacken auftreten, die nicht vorhersehbar sind. Daher wird die Panikstörung selbst in der Fachsprache auch als episodisch-paroxysmale Angst (paroxysmal kommt aus dem Griechischen und lässt sich mit „anfallsartig“ übersetzen) bezeichnet.

bei einer Panikattacke erlebt der Betroffene Minuten voll starker Angst. Diese geht mit verschiedenen Symptomen einher, sowohl auf der körperlichen und seelischen als auch auf der Verhaltensebene.

Was sind wichtige Panikstörung Symptome?

Im Folgenden wollen wir Dir die wesentlichen Symptome bei einer Panikstörung genauer vorstellen:

  • Erleben von Panikattacken, also einzelnen Episoden intensivster Angst, welche abrupt beginnen und nach wenigen Minuten ihren Höhepunkt erreichen
  • körperliche Symptome wie Herzklopfen oder -rasen, Zittern, Mundtrockenheit, Enge in der Brust, Druck im Kopf, Schweißausbrüche, Übelkeit, Unwohlsein

Auch auf der psychischen Ebene können verschiedene Symptome auftreten. So etwa eine Unsicherheit und das Gefühl von Schwäche und Benommenheit. Alles scheint sehr weit weg zu sein oder einer anderen Person zu passieren. Hinzu kommen Ängste wie zu sterben, verrückt zu werden, gleich in Ohnmacht zu fallen oder sich vor anderen zu blamieren. Auch die Sorge um einen vollständigen Kontrollverlust ist häufig zu beobachten.

Um dieser so unangenehmen Situation nicht wieder ausgesetzt sein zu müssen, stürzen sich die Betroffenen in der Regel in Flucht oder Vermeidung. Klassischerweise vermeiden sie ab sofort all jene Orte, an denen eine Panikattacke aufgetreten ist. Im extremen Fall endet dies mit einem kompletten Rückzug, die eigenen vier Wände werden gar nicht mehr verlassen. Doch die Angstattacken holen sie immer wieder ein…

Hier befinden wir uns auf der sogenannten Verhaltensebene. Dies ist der dritte Bereich, den wir im Rahmen der Symptome angesprochen haben. Es ist ein ganz natürliches Verhalten, um dem ganzen zu entgehen – doch lassen sich so die Panikattacken nicht wirklich besiegen.

Was sind mögliche Panikstörung Ursachen?

Es gibt verschiedene Ursachen, die sich teilweise bedingen. Zumal jeder seine eigene Geschichte mitbringt und es sich daher nicht genau eingrenzen lässt. Forscher vermuten, dass eine genetische Prägung eine gewisse Rolle spielt, zudem ist bekannt, dass eine gestörte Aktivität der Botenstoffe in bestimmten Bereichen des Gehirns eine Entstehung und Entwicklung der Panikstörung mit begünstigt.

  • Auch unbewusste und verdrängte Konflikte spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle.
  • Wie etwa Vernachlässigung in der Kindheit, sexueller Missbrauch, Verlust einer nahe stehenden Person, Verlust des Arbeitsplatzes oder eine schmerzhafte Trennung.
  • Eine erhöhte Ängstlichkeit kann ebenfalls eine Panikstörung begünstigen.
  • Das Gleiche gilt für starken Stress, der aufgrund von Konflikten und belastenden Situationen entsteht.

So ist häufig zu beobachten, dass die Betroffenen unter einer starken inneren Anspannung leiden. Und so genügt häufig schon ein kleiner Auslöser (wie etwa das Einkaufen in einem übervollen Supermarkt), um eine Panikattacke auszulösen.

Bestimmte Substanzen können ebenfalls ihren Teil zum Auslösen der Panikattacke mit beitragen. Dies gilt für Koffein, Alkohol sowie für verschiedene Medikamente. Auch Nikotin hat nicht den beruhigenden Effekt, der ihm oftmals nachgesagt wird, denn es wirkt anregend. Wer also innerlich angespannt ist, wird durch das Rauchen diese innere Unruhe noch einmal steigern. Auch Drogen wie Halluzinogene oder Kokain tragen ihren Teil dazu bei, die Panikstörung (weiter) zu begünstigen.