Panikattacken Test

Du bist Dir nicht ganz sicher, ob bei Dir Panikattacken in Verbindung mit einer Angststörung vorliegt? Und nun willst Du genau dies herausfinden? Und einen Panikattacken Test unternehmen? Wir haben genau die richtigen Fragen für Dich, um eine erste Einschätzung zu erhalten!

    1. Was ist der Panikattacken Test?

Zunächst einmal eine wichtige Bemerkung vorab: Der Panikattacken Test kann lediglich eine erste Einschätzung geben – er ersetzt keine Diagnose durch den (Fach-)Arzt! Daher solltest Du Dich in jedem Fall noch zusätzlich untersuchen lassen, um in Erfahrung zu bringen, ob Du unter Panikattacken und Angststörungen leidest oder nicht.

Unser Test kann Dir aber Aufschluss darüber geben, ob Du wahrscheinlich darunter leidest oder nicht. Hier sind unsere Fragen – je mehr Du davon mit Ja beantwortest, umso wahrscheinlicher ist auch eine Angststörung/ Phobie…

Liegt bei Dir eine Panikstörung vor? Leidest Du unter folgenden SymptomeN:

  • Herzrasen/ unregelmäßiger Herzschlag

  • Zittern, Frösteln

  • Atemnot

  • Schweißausbrüche

  • Enge in der Brust

  • Magenbeschwerden

  • Schwindel

  • das Gefühl, dass gleich etwas Schlimmes passieren wird

  • Angst, sterben zu müssen

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren

  • Treten die Panikanfälle immer wieder auf, dauern sie zwischen zehn Minuten und zwei Stunden?

  • Hast Du mindestens vier der oben beschriebenen Symptome gleichzeitig?

  • Schlagen die Panikattacken aus heiterem Himmel zu?

  • Und tust Du alles, um sie zu vermeiden?

    1. Was gehört noch zum Panikattacken Test?

Natürlich kann es auch sein, dass bei Dir eine Phobie vorliegt. Hier sind daher unsere Fragen zur Sozialen sowie zu der spezifischen Phobie:

Beginnen wir mit der Sozialen Phobie. Auch hier gilt: je mehr Fragen Du mit Ja beantwortest, umso wahrscheinlicher ist eine solche Erkrankung bei Dir.

  • Hast Du Angst vor Situationen, in denen Du befürchtest, negativ von Anderen beurteilt zu werden? Etwa, dass sie Dein Aussehen kritisieren oder Dein Verhalten?

  • Wie etwa, wenn Du Dich in der Kantine oder im Restaurant befindest?

  • Hasst Du es, wenn Du bei der Arbeit (vermeintlich) beobachtet wirst?

  • Hast Du große Angst vor Respektpersonen und Vorgesetzten?

  • Hast Du nur wenig Durchsetzungsvermögen?

  • Vermeidest Du öffentliche Auftritte, Reden, etc.?

  • Hast Du das Gefühl, dass Andere hinter Deinem Rücken reden, sobald Du den Raum verlässt?

  • Reagierst Du in solchen Situationen mit Erröten, Zittern, kommt es zu Übelkeit oder zum Erbrechen?

Vielleicht liegt bei Dir aber auch eine spezifische Phobie vor. Hier daher unsere Fragen zu dieser Angststörung – je mehr Fragen Du mit Ja beantwortest, umso wahrscheinlicher ist dies.

 

  • Hast Du starke Angst vor spezifischen Situationen und Begebenheiten?

  • Doch bleibt diese Angst nur auf diese Objekte oder Gegenstände beziehungsweise Situationen beschränkt?

Beispiele hierfür können etwa Spinnen, belebte Plätze, Hunde, Naturgewalten wie Blitz, Donner, etc., Blut, Spritzen oder Orte wie enge Tunnel, Höhlen, etc. sein. Auch Angst vorm Autofahren ist in diesem Zusammenhang keine Seltenheit.

Hier tritt die Angst wirklich nur in den bestimmten Situationen auf – diese werden daher in Zukunft mehr oder weniger bewusst vermieden. Durch eine gezielte Konfrontation lassen sie sich jedoch erfahrungsgemäß jedoch gut behandeln.

Wodurch entstehen Panikattacken eigentlich?

Sich mit dieser Frage zu beschäftigen, ist im Zuge der Heilung immens wichtig. Kein Wunder, kommen diese ja nicht völlig ohne Grund! Denn es gibt immer ganz bestimmte Ursachen dafür, dass die Panikattacken zu gewissen Zeitpunkten im Leben, im Alltag auftreten können.

Natürlich liegen die Umstände bei jedem anders. Jeder hat seine ganz eigene Persönlichkeit und auch die Einbindung in das soziale Umfeld fällt von Person zu Person verschieden aus. Daher gibt es auch nicht DIE EINE Ursache, die stets und immer für das Entstehen der Panikattacken verantwortlich ist.

  • Doch gibt es eine ganze Reihe an Ursachen, die immer und immer wieder auftauchen.
  • Zahlreiche Gemeinsamkeiten und tiefer liegende Gründe, die die Panikattacken bzw. deren Entwicklung mit begünstigen.

Nicht selten wirken auch verschiedene Faktoren zusammen. Dies ist sogar mehr die Regel als die Ausnahme. Verständlicherweise, denn ein traumatisches Erlebnis etwa zieht bestimmte Ängste nach sich – die wiederum geeigneten Nährboden für die Panikattacken bieten. Dies sollten wir im Hinterkopf behalten!

 

Doch zurück zu der eigentlichen Ausgangsfrage: Woher kommen sie denn nun, unsere Panikattacken?

Häufig bilden traumatische Erlebnisse oder Erfahrungen, die als sehr schmerzlich und belastend empfunden werden, den Auslöser. Dies können etwa ein Todesfall eines Vertrauten, einer Person, die einem sehr nahe stand, eine schwere Krankheit (von einem selbst oder von einem Angehörigen/ guten Freund) sein. Oder man hat den Arbeitsplatz verloren und verspürt nun starke Existenzängste.

Eine Beziehung, die intensiv war und vielleicht eine lange Zeit gedauert hat, wird nun beendet – und man hat das Gefühl, vor dem Nichts zu stehen. Auch dies kann letzten Endes zu Panikattacken führen!
Das Gleiche gilt übrigens für Erlebnisse, die eigentlich positiv und erfreulich sind. Wie etwa der Antritt einer neuen Arbeit, ein Umzug in eine neue Stadt oder die Geburt eines Kindes. Doch sind all diese Erfahrungen nicht selten mit einem hohen Erwartungsdruck an sich selbst verbunden: Man hat gewisse Anforderungen, Wünsche an sich selbst, die unbedingt erfüllt werden sollen. Doch damit setzt man sich selbst unter Druck – und der Drang, alles richtig zu machen, führt zu einer großen inneren Anspannung – und schließlich zu Panikattacken.

 

Denn man selbst steht unter großem Stress, unter großem Druck. Kann sich kaum noch entspannen, findet im Alltag keine ruhige Minute mehr. Vielleicht auch, weil man unbewusst Angst davor hat: Werden dann nicht die ganzen Dämonen wieder an die Oberfläche kommen?

  • Doch wird die Angst durch diese innere Anspannung erst recht gefördert.
  • Wer hingegen entspannt ist, der wird kaum Befürchtungen haben.

Was sind weitere Ursachen? Häufig gehen die oben aufgezählten Ursachen mit einer inneren Unsicherheit einher, die mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Man traut sich selbst kaum etwas zu, hat das Gefühl, nichts oder kaum etwas wert zu sein. Und auch das Vertrauen in die Umgebung ist nur sehr schwach ausgeprägt.

Man hat das Gefühl, allein zu sein, kaum oder nur unzureichend verstanden zu werden. Das ist natürlich eine große Belastung, vor allem auf Dauer. Umso wichtiger ist es, dem Ganzen auf den Grund zu gehen! Und sich mit den spezifischen Ursachen für die Panikattacken auseinander zu setzen. Auch, wenn dies ein steiniger Weg ist, der nicht immer leicht zu beschreiten ist. Doch allemal leichter als das noch weiter aushalten zu müssen!