Panikattacken loswerden

Panik-Attacken, die immer wieder kommen, sind Dir leider nur allzu bekannt? Doch was kannst Du gegen sie tun? Wie sie endlich hinter Dir lassen? Wir verraten Dir, was es zum Panikattacken loswerden alles braucht!

    1. Wie Panikattacken loswerden?

Ja, es ist nicht leicht, aus dieser so belastenden Situation wieder herauszukommen! Doch eines darfst Du niemals vergessen: Du bist in jedem Fall stark genug dafür!

Und: Deine Angst, sie ist nicht der Feind. Denn eigentlich ist dieses Gefühl ja etwas durchaus Sinnvolles. Schließlich kommt der Angst ursprünglich eine Warnfunktion zu. Sie will uns also darauf aufmerksam machen, dass uns gerade Gefahr droht.

Doch übertreibt es die Angst nun ein wenig. Betrachte sie trotzdem nicht als Feind, sondern besser als jemanden, der es eigentlich gut mit Dir meint. Schon diese Erkenntnis hilft häufig dabei, die Panikattacken endlich in den Griff zu bekommen.

Was aber ist noch nötig?

  • Die Angst entsteht nur in Deinem Kopf.

  • Und kann daher auch nur dort besiegt werden!

  • Wisse zudem, dass die körperlichen Symptome zwar unangenehm und lästig, aber nicht lebensbedrohlich sind.

  • Daher ist auch die Angst vor der Angst, die Erwartungsangst, eigentlich nicht berechtigt.

Schalte bei einer Panik-Attacke daher Dein Bewusstsein ein, ganz gezielt. Dramatisiere die Lage nicht, auch wenn dies mitunter schwer fällt. Achte darauf, auch weiterhin tief und bewusst ein- und auszuatmen. Und stelle Dich dieser Gefahr (die eigentlich keine ist)!

  • Denn DU bist es, der/ die das Zepter in der Hand hat.

  • Und die Situation kontrolliert.

  • Du entscheidest also, wie viel Macht Deine Angst erhält – und wie stark die Panik-Attacken werden können.

    1. Panikattacken loswerden – was tun?

Es geht auch darum, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln. Arbeite genau daran! Führe Dir Deine Stärken und Vorzüge vor Augen – davon gibt es sicherlich einige. Du bist ein einzigartiger und besonderer Mensch – das darfst Du niemals vergessen! Und verdienst es daher, genau so behandelt zu werden…

Dann bist Du allmählich auch bereit, Dich mit Deiner Angst zu konfrontieren. Denn genau dies ist wichtig, um die Panik-Attacken loswerden zu können. Flucht und Vermeidung halten die Angst nämlich am Leben, lassen sie gar noch größer und mächtiger werden. Rückzug hilft nicht weiter – im Gegenteil, es erhöht nur die Gefahr, wieder in die alten Verhaltensmuster zu fallen, die Kontrolle zu verlieren.

 

  • Die Situation ist nicht bedrohlich für Dich und Deinen Körper.

  • Sie erscheint nur so!

  • Doch wenn Du Dich direkt hinein begibst, merkst Du, dass die Angst sie weitaus bedrohlicher gemacht hat.

Es hilft auch, andere Denkmuster zu entwickeln. Denn in der Regel hat man ganz persönliche, negative Denkweisen, die (nicht nur) bei einer Panikattacke immer wieder auftreten. Versuche, diese Gedanken aufzuspüren. Und sie dann durch positive Botschaften zu ersetzen! Tue dies immer dann, wenn Du merkst, dass die Angst wieder Einzug erhält. Diese Mantras helfen Dir dabei, die aufkommende Angstattacke in den Griff zu bekommen und schließlich zu überwinden.

Es dauert erfahrungsgemäß etwas, bis man diese Sätze wirklich verinnerlicht hat. Doch bitte bleib am Ball – denn nur so wirst Du die Panikattacken loswerden! Und vergiss nie, dass Du es um Deiner selbst willen, für Dich tust…

Panikattacken loswerden: Medikamente ja oder nein?

Um die Panikattacken endlich loswerden zu können, werden mitunter auch Psychopharmaka verschrieben beziehungsweise eingenommen. Daher wird immer wieder die Frage an uns herangetragen, wie ratsam dieser Weg eigentlich ist.

Pauschal lässt sich hierauf keine Antwort geben – schließlich spielen immer die äußeren Umstände eine Rolle, das Gleiche gilt für weitere Faktoren. Wie etwa die Einbindung ins soziale Umfeld oder die Persönlichkeitsstruktur. Bei besonders schweren Fällen kann es hilfreich sein, Medikamente einzunehmen  – solange dies nur zeitweise und auch nur begleitend geschieht.

  • Schließlich gehen die Medikamente nur gegen die Symptome vor.
  • Die Ursachen würden ohne weitere Behandlung jedoch bestehen bleiben.

Das heißt: Die Panikattacken sind zwar nicht mehr so drastisch und bedrohlich, die Angstzustände wirken gedämpfter. Doch sind sie nach wie vor vorhanden und werfen ihren Schatten.

Daher sollte zeitgleich eine klassische Therapie durchgeführt werden, in deren Zuge die Ursachen aufgespürt werden. Und natürlich können die Medikamente nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt, einer entsprechenden Diagnose und dem Ausstellen eines Rezepts erhalten werden!

  • Beachte zudem, dass es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen kann.
  • Umso wichtiger ist es daher, sich vorab gründlich über das jeweilige Medikament zu informieren.

Nicht nur dann, wenn zu diesem Zeitpunkt auch noch andere Mittel eingenommen werden. Denn es kann immer sein, dass diese nicht wirklich miteinander harmonieren, dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Ob diese Gefahr auch bei Dir besteht, wird ein Arzt oder Apotheker mit am besten einschätzen können – zögere also nicht, diese drauf anzusprechen!

 

Welche Medikamente sind für die Behandlung einer Panikattacke jedoch sinnvoll? Grundsätzlich werden Antidepressiva sowie Anxiolytika verschrieben. Dies mit gutem Grund, zeichnen sie sich doch insgesamt durch eine gute Wirksamkeit aus. Zudem besteht keine Gefahr von Abhängigkeit, was ebenfalls positiv ist. Doch gibt es ein kleines Manko: Die Wirkung tritt erst nach einiger Zeit ein! Man muss die Mittel also erst einmal einige Tage bis Wochen nehmen, bis die Angstzustände und Panikattacken nicht mehr so drastisch ausfallen.

So lange wollen viele nicht warten. Und bei sehr schweren Fällen wäre dies auch nicht angebracht. Daher erfolgt häufig eine Verschreibung von Benzodiazepinen. Diese Mittel setzen sofort ein – doch sind sie sehr stark. Es besteht eine Gefahr von Abhängigkeit. Und bei einer längerfristigen Einnahme kann es gar zu Veränderungen der jeweiligen Persönlichkeit kommen!

Daher sollten diese Medikamente gegen Panikattacken wirklich nur bei schweren Fällen und kurzfristig eingenommen werden. Sprich vorher mit Deinem Arzt ausführlich darüber, ob dies in Deinem Fall sinnvoll ist –  schließlich geht es um Deine Gesundheit!

 

Auch pflanzliche Mittel können Abhilfe schaffen. Da sie sehr sanft und natürlich sind, können sie sich zudem einer immer größeren Beliebtheit erfreuen – und das ist auch durchaus verständlich.

Die Wirkung ist den bisherigen Erfahrungen zufolge gut. Doch solltest Du auch hier gründliche Informationen einholen – am besten bei einem erfahrenen Heilpraktiker. Gehe in jedem Fall auf Nummer sicher. Und beschäftige Dich zeitgleich mit den wirklichen Ursachen für Deine Angst. Denn nur so kann es letzten Endes gelingen, die Panikattacken endlich, endlich los zu werden – und frei zu sein.