Panikattacken Klinik

Du überlegst dir, deine Panikattacken in einer Klinik behandeln zu lassen? Doch wann ist eine solche Therapie ratsam? Und welche Kliniken sind in Deutschland empfehlenswert? Die Infos gibt es in unserem Panikattacken Klinik Artikel!

    1. Welche Panikattacken Therapie?

Der erste Schritt ist, sich seiner Panikattacken bewusst zu werden. Sich ihnen zu stellen und sie nicht länger zu leugnen. Und auch der Angst, die dahinter steht, in die Augen zu blicken, die Stirn zu bieten. Und sich nicht länger in Strategien wie Flucht und Vermeidung zu stürzen.

Danach geht es zur Frage, wie sich die Panikattacken am besten behandeln lassen. Eine pauschale Antwort können wir hier natürlich nicht geben – es hängt schließlich immer von dem jeweiligen Schweregrad und der Dauer der Panikattacken ab, wie lange die Angststörung schon besteht und wie sehr sie den Alltag und das Leben dominiert.

Je länger dies jedoch der Fall ist, umso sinnvoller und ratsamer ist eine Panikattacken Therapie. Zumal sich die genauen Ursachen nur selten von dem Laien in Eigenregie ergründen lassen. Und es stellt in der Regel eine wichtige und beruhigende Gewissheit dar, jemanden an seiner Seite zu wissen beziehungsweise zu haben, der mit der Thematik bereits gründlich vertraut ist.

  • Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten für eine Therapie.

  • So etwa die stationäre sowie die ambulante Variante.

Beide haben ihre Vorteile. Besonders bei schweren Fällen, in welchen der Betroffene kaum mehr das Haus verlässt, in welchen das Leben völlig von der Angst dominiert wird, ist ein Aufenthalt in einer Panikattacken Klinik häufig die richtige Entscheidung.

Jenseits des gewohnten Alltags, in einem geschützten Rahmen, kann er wieder zu sich finden. Und sich ganz auf sich selbst konzentrieren. Bei leichteren Fällen hingegen kann auch eine ambulante Therapie ausreichend sein, so dass der Patient auch weiterhin zu Hause wohnen bleiben kann.

    1. Wie eine Panikstörung gute Klinik finden?

Es hilft häufig weiter, sich mit dem Arzt oder einem Therapeuten in Verbindung zu setzen, der einem entsprechende Tipps geben und einen natürlich auch überweisen kann. Vielleicht gibt es auch im Umkreis den ein oder anderen Ratschlag in dieser Hinsicht.

Online findet man ebenfalls eine ganze Reihe an Vorschlägen, darunter die ein oder andere renommierte Klinik, die sich auf die Behandlung von Panikattacken Patienten spezialisiert hat. In Panikattacken Foren findet sich ebenfalls häufig ein guter Tipp, so dass es sich auch lohnt, hier einen Blick hinein zu werfen.

Renommierte Kliniken in Deutschland, die eine gründliche Panikattacken Therapie anbieten, gibt es so einige. Empfehlenswert ist beispielsweise die Klinik in Bad Oeynhausen, die Klinik Roseneck am Chiemsee oder die Klinik in Bad Arolsen. Auch die Klinik in Bad Bramstedt kann sich eines guten Rufs erfreuen.

Viele Patienten finden es hilfreich, eine Klinik auf dem Land zu wählen, die fernab des städtischen Trubels ist. Auf diese Weise ist es für zahlreiche Betroffene leichter, zur Ruhe zu kommen und den so stressigen und hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Und sich ganz auf sich selbst und den Prozess des Panikattacken überwindens zu konzentrieren, um endlich wieder unbeschwert und sorgenfrei leben zu können.

Was sind typische Panikattacken Symptome?

In diesem Abschnitt wollen wir uns der Frage widmen, wie sich die Panikattacken eigentlich äußern. Dies geschieht in der Regel auf drei verschiedenen Ebenen: der körperlichen, der seelischen sowie im Bereich des Verhaltens.

 

Bei jedem können unterschiedliche Symptome auftreten – es sind also nicht immer die gleichen, die bei Panikattacken zu beobachten sind! Der eine wird beispielsweise eher zu Frösteln und Zittern neigen. Während der andere wiederum zu Schweißausbrüchen tendiert.

Doch solltest Du mindestens einige, in der Regel vier, Merkmale bei Dir selbst bemerken und verzeichnen. Und: Die Panikattacken sollten über einen gewissen Zeitraum, also über einige Wochen, immer wieder aufgetreten sein! Erst dann kann eine entsprechende Diagnose erstellt werden.

Hast Du den Verdacht, an Panikattacken zu leiden, suche bitte einen Arzt auf. Dieser kann erst die endgültige Diagnose durchführen  und mögliche organische Ursache (wie etwa eine Fehlfunktion der Schilddrüse) ausschließen.

 

Doch zurück zu der ursprünglichen Frage: Was sind nun die klassischen Panikattacken Symptome? Beginnen wir mit der körperlichen Ebene. Hier kommt es sehr häufig zu:

  • Atemnot
  • Schwindel
  • Frösteln, starkem Zittern
  • Schweißausbrüchen
  • Kribbeln im Brustbereich, in den Fingern oder an anderen Körperstellen
  • Gefühle von Taubheit an verschiedenen Körperstellen
  • Enge in der Brust
  • Druck im Kopf bis hin zu Migräne
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • etc.

Und wie sieht es auf der Gefühlsebene aus? Hier sind natürlich die Ängste zu nennen. Davor, zu sterben oder gleich in Ohnmacht zu fallen, sich vor anderen zu blamieren. Davor, einen Herzinfarkt zu erleiden (manche Symptome sind denen eines Herzinfarkts ähnlich bzw. überschneiden sich).

Alles erscheint sehr weit weg zu sein, einer anderen Person zu passieren. Man erlebt alles wie durch eine Art Schleier, wie durch eine Nebelwand. In diesem Zusammenhang spricht man von der sogenannten De Realisation oder De Personalisation.

 

Und noch dazu die Angst vor der nächsten Panikattacke, auch Angst vor der Angst genannt. Erst diese lässt die Panikanfälle so schlimm, so bedrohlich erscheinen. und so flüchtet – und somit sind wir auf der Verhaltensebene – man in Flucht und Vermeidung.

Vermeidet beispielsweise öffentliche Plätze oder belebte Orte, da man dort eine Panikattacke befürchtet. Zieht sich zunehmend zurück, vorzugsweise in die vermeintlich sicheren vier Wände. Doch gehen die Panikattacken sowie die Angst vor der Angst auf diese Weise nicht weg – ganz im Gegenteil. Besonders die Angst gewinnt so nur noch mehr Macht, kann sich noch weiter ausbreiten. Und dann wird es so richtig belastend…

Zumal man sich häufig schämt, sich und den Anderen die eigene Situation einzugestehen. So erfindet man immer mehr Ausreden, um an Veranstaltungen nicht teilnehmen zu müssen – die mehr oder weniger glaubwürdig sind. Hat das Gefühl, dass man ganz alleine ist mit seiner Angst, dazu noch die Scheu, sich anderen anzuvertrauen. In dem meist irrigen Glauben, dass diese ohnehin nicht helfen könnten.

 

Doch bist Du nicht weniger wert, weil Du unter Panikattacken leidest! Nein, sie sind lediglich ein Signal, ein Alarmzeichen dafür, dass etwas in Deinem Leben nicht wirklich rund läuft. Bei anderen äußert sich dies auf andere Weise. Bitte nehme dieses Zeichen ernst – und handle! Denn Du tust es für Dich…