Panikattacken Homöopathie

Du möchtest mit pflanzlichen Mitteln gegen die Panikattacken kämpfen? Und diese so überwinden? Welche Panikattacken Homöopathie Mittel sind aber geeignet? In dem folgenden Beitrag sind wir dieser Frage nachgegangen!

    1. Welche Panikattacken Homöopathie Mittel helfen?

Immer mehr Betroffene entscheiden sich, die Panikattacken mit pflanzlichen Mitteln aus der Natur zu bekämpfen. Doch welche Mittel helfen wirklich, mit welchen Homöopathie Medikamenten wurden bislang gute Erfahrungen gesammelt? Hier haben wir eine Übersicht für dich zusammengestellt:

  • Aconitum (Tabletten D6): gut bei extremer Angst bis hin zu Todesängsten, schnellem Puls, trockenem Mund, viel Durst, sowie bei großer Unruhe

  • Argentum nitricum (Tropfen D6): gut bei starker Angst bis hin zu Todesängsten, Unruhe, Schwindel, starkem Zittern

  • Optium (Tabletten D6): gut bei Zittern, Depression, Schlaflosigkeit, besinnungsloser Angst, Reflexlosigkeit, kaum mehr vorhandenem Schmerzempfinden, Muskelzuckungen an Beinen und Armen. ACHTUNG: gibt es nur auf Betäubungsmittel-Rezept!

  • Coffea (Tabletten D6): gut bei Schlaflosigkeit, erregtem Körper und Geist, Überempfindlichkeit bei Schmerzen, Herzklopfen, schnellem Puls, Schweißausbrüchen

  • Ignatia (Tabletten D6): gut bei hysterischem oder launischem Verhalten, erhöhter Erregbarkeit, reizbarer Schwäche

  • Calcium: gut bei Angst vor Dunkelheit, Angst vor dem Einschlafen sowie dem Alleinsein

  • Gelsemium: gut bei starker Angst vor Prüfungen

Wir möchten dich an dieser Stelle noch mal klar und deutlich darauf hinweisen, dass Du vorab in jedem Fall mit einem Experten beziehungsweise deinem Arzt sprechen solltest! Denn es kann immer mal wieder sein, dass Du bestimmte Medikamente nicht gut verträgst – vielleicht auch, wenn andere Mittel zeitgleich eingenommen werden. Dies gilt es vorher, in jedem Fall in Erfahrung zu bringen und sich auf diese Weise umfassend abzusichern!

    1. Helfen Globuli Panikattacken?

Wie auch bei den klassischen Medikamenten gilt auch bei den Globuli: Sie können helfen, die Symptomatik zu lindern. An die Ursachen gehen sie aber nicht – dafür solltest Du dich am besten an einen erfahrenen Therapeuten wenden. Zwar werden durch die Homöopathie Mittel die Begleiterscheinungen gelindert, doch die Wurzel des Übels bleibt unangetastet. Umso wichtiger ist es daher, die Hintergründe für deine Panikattacken zu erforschen und entsprechend zu analysieren! Sonst hilft auch das beste medizinische Mittel der Welt nicht viel…

 

Daher solltest Du dir deine Angst erst einmal eingestehen und bereit sein, dich wirklich mit ihr auseinander zu setzen. Das ist Prozess, der wirklich viel von einem selbst abverlangt – doch bist Du stark genug, das aushalten zu können, der Angst ins Gesicht zu blicken!

Stürzt Du dich hingegen weiter in Flucht und Vermeidung, werden die Panikattacken auch weiterhin so stark sein – und immer mächtiger werden. Zumal sie von der sogenannten Angst vor der Angst gespeist werden, also der Furcht vor dem nächsten Angstanfall. Diese gaukelt dir vor, dass Du schwach bist, dem Ganzen hilflos ausgeliefert. Doch stimmt das nicht!

Sei also bereit dazu, dich der Angst auszusetzen. Durch eine Panikattacke bewusst hindurch zu gehen, auch wenn dies im ersten Moment sehr schwer ist. Doch wirst Du sehen: Nach ein paar Minuten werden die Symptome immer schwächer und schwächer. Bis sie schließlich ganz abgeklungen sind. Und Du hast es geschafft, das alles zu überstehen – ohne irgendwelche Schäden davon zu tragen! Eine Gewissheit, die unendlich viel Mut gibt…

Doch lieber Panikattacken Medikamente?

Du bist Dir jetzt unschlüssig, ob die pflanzlichen Mittel wirklich das Richtige für Dich sind? Und fragst Dich, ob Du nicht lieber die klassischen Medikamente ausprobieren solltest?

Schaden kann es nicht – sofern Du einige Dinge beachtest. Auch hier sollte eine Einnahme erst nach einer ausführlichen Absprache mit Deinem Arzt erfolgen! Denn nur dieser kann einschätzen, inwiefern eine Einnahme von Antidepressiva und Co. in Deinem Fall sinnvoll ist.

Und welche Nebenwirkungen auftreten können. Denn dies sollte immer mit bedacht werden: Dass es bei der Einnahme zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen kann. Auch dies ein Grund dafür, dass man sich vorab aufmerksam die berühmte Packungsbeilage durchliest oder eben gründlich mit dem Arzt oder Apotheker spricht.

  • Vor allem, wenn Du zu der gleichen Zeit noch weitere Medikamente einnimmst.
  • Denn hier ist die Gefahr, dass sich beide nicht miteinander „vertragen“, nicht wirklich miteinander harmonieren.
  • Und dass es dann zu noch mehr unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich in diesem Zusammenhang? In der Regel setzt man seitens der Ärzte auf Antidepressiva sowie auf Anxiolytika. Bei diesen beiden Medikamentengruppen besteht keine Gefahr von Abhängigkeit, was natürlich schon mal ein sehr positives Zeichen ist. Die Erfahrungen haben zudem gezeigt, dass die Wirksamkeit generell eine hohe ist, dass die unerwünschten Symptome effektiv gelindert werden können. Das ist natürlich schon mal sehr gut zu wissen.

Doch einen Nachteil gibt es hier: Die Wirksamkeit setzt erst nach einer gewissen Zeit ein. Zuvor muss mit verschiedenen Nebenwirkungen gerechnet werden – welche auftreten, hängt von dem jeweiligen Fall ab. Das gilt es mit zu beachten!

 

Für sehr schwere Fälle sind diese Medikamente daher nicht unbedingt geeignet. Daher setzt man in diesem Zusammenhang auf Benzodiazepine. Diese wirken sehr schnell, das ist besonders bei sehr großen Angstzuständen eine Erleichterung.

Doch sollten diese Psychopharmaka nur für einen sehr begrenzten Zeitraum eingenommen werden. Was der Grund dafür ist? Die Gefahr ist hoch, dass sich bei einer längeren Einnahme eine Abhängigkeit entwickelt. Und: Es kann zu Veränderungen in der Persönlichkeit kommen! Deshalb sollte man sich diesbezüglich unbedingt gründlich informieren und diese Mittel nur unter permanenter Begleitung der Fachleute einnehmen.

 

Wichtig wäre zudem, dass auch eine klassische Therapie erfolgt. Schließlich können sämtliche Mittel nur gegen die Symptome ankämpfen, diese abmildern. Doch die Ursachen würden bei einer rein medikamentösen Therapie ja bestehen bleiben, das Problem wäre also nicht aus der Welt geschafft. Das kann ja nicht im Interesse des Patienten liegen.

Wie lange die Medikamente eingenommen werden müssen, lässt sich ebenfalls nicht konkret und genau sagen. Es kommt natürlich auf die jeweiligen Erfolge bei der Behandlung an, welche und wie gute Fortschritte man macht. Wichtig ist, sich hierbei nicht unter Druck zu setzen: Die Angst hatte schließlich reichlich Zeit, sich ohne Widerstand ausbreiten zu können. Und daher wird sie sich nicht von heute auf morgen sang- und klanglos verabschieden. Auch, wenn das natürlich sehr schön wäre… Nimm Dir daher genau die Zeit, die Du für Deine Heilung brauchst. Hilfe hast Du genug – und das ist eine sehr wichtige und beruhigende Erkenntnis.