Panikattacken Behandlung

Die Panikattacken bestimmen Dein Leben? Und Du willst dies endlich ändern? Und der so belastenden Situation ein Ende bereiten? Wie aber sieht die richtige Behandlung Panikattacken aus? Wir sind dieser Frage nachgegangen!

    1. Wie behandelt man Panikattacken?

Auch, wenn Dir die Situation gerade auswegslos erscheint, auch, wenn Du in manchen Momenten denkst, dass die Panikattacken immer ein Teil Deines Lebens bleiben werden: Dem ist nicht so! Und es ist möglich, die Angststörung endlich hinter sich zu lassen, endlich wieder sorgenfrei durchs Leben gehen zu können. Auch, wenn sie bereits sehr stark ausgeprägt ist.

Besonders in solch einem Fall ist eine Therapie häufig die beste Möglichkeit. Zum einen tut es gut, jemanden an seiner Seite zu wissen, der sich gut mit dem Thema auskennt, der eine breite Erfahrung hat. Denn die Angehörigen und Freunde sind ja häufig doch mit der Materie etwas überfordert – und man selbst hat nicht selten eine gewisse Scheu, sich an sie zu wenden. Eine Therapie kann daher schon große Entlastung bringen.

  • Zumal es auf eigene Faust häufig gar nicht möglich ist, alle dahinter liegenden Ursachen aufzudecken.

  • Denn die Konflikte, die der Panikstörung zugrunde liegen, wurden meist lange Zeit erfolgreich verdrängt.

  • Sie jetzt aufzuspüren, ist für den Laien sehr schwer – wenn nicht fast unmöglich.

Daher verspricht eine Therapie mit die besten Heilungschancen. Ob ein Aufenthalt in der Klinik oder eine ambulante Therapie, liegt natürlich in Deinem Ermessen. Je mehr Dein Leben von der Angst dominiert ist, je stärker sie ist, umso sinnvoller kann ein stationärer Aufenthalt sein. In einem geschützten Rahmen lernst Du hier, Dich Deiner Angst zu stellen – und wieder zu Dir selbst zu kommen. Allein das Bewusstsein, den so belastenden Alltag hinter sich gelassen zu haben, kann schon eine hilfreiche Erkenntnis sein.

    1. Wer behandelt Panikattacken?

Doch welche Therapie ist in diesem Zusammenhang am besten geeignet? Schließlich gibt es ja verschiedene Angebote, um die Panikattacken zu behandeln… Wir raten Dir zu einer Psychotherapie wie etwa der Verhaltenstherapie. Hier geht es darum, nicht nur die Ursachen zu ergründen. Sondern auch Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die Dir im Alltag helfen, der Angst die Stirn zu bieten.

 

In der Regel hat man beispielsweise ganz bestimmte (negative) Denkmuster, die insbesondere bei der Panikattacke immer wieder auftreten. So etwa der Satz „Ich sterbe gleich“ oder die Befürchtung, verrückt zu werden. Sich dies bewusst zu machen, diese Gedanken aufzuspüren, ist ein erster wichtiger Schritt. Dann geht es darum, sie in positive Botschaften umzuwandeln!

  • Werde Dir dabei klar, dass die körperlichen Symptome zwar unangenehm sind.

  • Doch stellen sie zu keiner Zeit eine Gefahr für Dein Leben dar!

Sich dies immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, gibt schon viel Kraft und Stärke. Und das wiederum wirkt sich positiv auf die Angst aus.

Und was ist eigentlich mit einer medikamentösen Behandlung? Von einer reinen Therapie mit Medikamenten möchten wir Dir abraten. Denn diese lindern zwar die Symptome. Doch gehen sie nicht an die Ursachen! Zumal besonders bei Mitteln aus der Gruppe der Benzodiazepine eine starke Gefahr von Abhängigkeit und einer Wesensveränderung besteht. Daher sollte eine medikamentöse Behandlung nur unterstützend und für eine gewisse Zeit unternommen werden!

Kann man Panikattacken heilen?

In Momenten, in welchen die Panikattacken besonders stark sind, in denen man sich der Angst schutz- und hilflos ausgeliefert fühlt, kommt früher oder später „Werde ich es jemals schaffen, die Panikattacken hinter mir zu lassen“? Diese Frage taucht immer wieder auf – und führt dazu, dass man sich noch kleiner und ohnmächtiger fühlt. Die Panikattacken scheinen einen viel zu fest im Griff zu haben – und man selbst kann scheinbar nichts dagegen tun.

Doch das stimmt nicht! Denn Du bist es, die / der die Angst eingrenzen, ihr Einhalt gebieten kann. Mache Dir klar, dass Du stark genug bist, um die Situation aushalten zu können – so schwer dies in manchen Momenten auch scheint.

 

Ja, das ist alles andere als einfach. Daher solltest Du zunächst daran arbeiten, Dein Selbstbewusstsein, das Vertrauen in Dich selbst zu stärken. Dabei hilft es auch, sich bewusst zu machen, dass von den körperlichen Symptomen keinerlei Gefahren für Deine Gesundheit ausgehen.

Klar, sie sind alles andere als angenehm. Doch bist Du zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr! Kannst Du dies kaum glauben, dann solltest Du am besten einen gründlichen medizinischen Check durchführen lassen. Das ist sogar recht sinnvoll. Denn in einigen Fällen liegt den körperlichen Symptomen eine Fehlfunktion der Schilddrüse zugrunde – in einigen Fällen, wohlgemerkt. In diesem Fall können Medikamente und Präparate Abhilfe schaffen.

Zugleich sieht Dein Arzt, in welchem Zustand Dein Körper und Organismus sind – ob eine organische Ursache für die Symptome vorhanden ist oder nicht. In den meisten Fällen wird hier kaum oder gar nichts gefunden. Doch ist es für Dich selbst wichtig zu wissen, dass Du körperlich gesund bist.

 

Und das musst Du Dir während der Panikattacke dann auch immer wieder ins Gedächtnis rufen! So lange, bis es wirklich in Deinem (Unter-)Bewusstsein angekommen ist. Wer nämlich erkannt hat, dass die körperlichen Symptome an sich ungefährlich sind, der wird auch nicht mehr so viel Angst vor der Panikattacke an sich haben. Und dies führt letzten Endes dazu, dass diese immer kürzer werden, immer seltener auftreten – bis sie schließlich ganz verschwinden.

Bis es jedoch soweit ist, kann eine gewisse Zeit vergehen. Bitte setze Dich jetzt nicht unter Druck, möglichst schnell wieder die oder der Alte zu sein – schließlich hatte Deine Angst sehr sehr lange Zeit, sich ungehindert entwickeln und ausbreiten zu können. Und gerade solche irrationalen Gedanken und Befürchtungen sind mitunter sehr hartnäckig – leider.

Und: Bitte setze Dich wirklich mit den Ursachen für die Panikattacken auseinander. Hole Dir ruhig Hilfe – allein schon das Gefühl, das Bewusstsein, dass man mit seinem Problem nicht alleine sein muss, ist sehr wertvoll. Und vertraue Dich ruhig jemandem aus Deinem Umkreis an – wie etwa einem Familienangehörigen und/ oder einem guten Freund. Du wirst sehr viel Unterstützung und Hilfe erfahren – wir sprechen da aus eigener Erfahrung! Und auch dies, plus das Verständnis, hilft einem letzten Endes dabei, die Panikattacken endlich überwinden zu können. Und endlich in ein angstfreies Leben starten zu können – in einen wunderbaren neuen Lebensabschnitt!