Angststörung

Du interessierst Dich für das Thema Angststörung? Möchtest sehr viel mehr darüber erfahren? Wie etwa lautet die genaue Definition und was zeichnet sie aus? in unserem Beitrag findest Du zahlreiche wertvolle Infos!

Was sind die Angststörung Symptome?

Zunächst einmal muss man in Sachen Angststörung unterscheiden. Denn laut ICD 10 Kriterien gibt es verschiedene Formen und Ausprägungen in diesem Zusammenhang.

So etwa die generalisierte Angststörung, die laut ICD 10 Katalog folgendermaßen beschrieben wird: „Die Angst ist generalisiert und anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt, oder auch nur besonders betont in solchen Situationen, sie ist vielmehr „frei flottierend“. Die wesentlichen Symptome sind variabel, Beschwerden wie ständige Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden gehören zu diesem Bild. Häufig wird die Befürchtung geäußert, der Patient selbst oder ein Angehöriger könnten demnächst erkranken oder einen Unfall haben.“

Der Angst ist also ein ständiger Begleiter, die Befürchtungen und Sorgen sind dauerhaft und tauchen immer wieder auf.

Darüber hinaus kann es zu einer Mischform kommen, etwa wenn Angst und depressive Störung gemeinsam auftreten: „Diese Kategorie soll bei gleichzeitigem Bestehen von Angst und Depression Verwendung finden, jedoch nur, wenn keine der beiden Störungen eindeutig vorherrscht und keine für sich genommen eine eigenständige Diagnose rechtfertigt. Treten ängstliche und depressive Symptome in so starker Ausprägung auf, dass sie einzelne Diagnosen rechtfertigen, sollen beide Diagnosen gestellt und auf diese Kategorie verzichtet werden.“

 

Oder die Angstsymptome treten zusammen mit anderen Angststörungen auf wie etwa einer Agoraphobie. Auch hier ist aber für eine Diagnose Bedingung, dass die Symptome beider Störungen gleichermaßen stark ausgeprägt sind.

 

Doch zurück zu der ersten Frage: Was sind nun die Symptome einer Angststörung? Es können verschiedene Anzeichen auftreten. Dies in der Regel jedoch nicht gemeinsam, wie etwa im Rahmen einer Panikattacke. Vielmehr verteilen sich die Symptome über den Tag hinweg. Darunter folgende Anzeichen:

  • Atemnot
  • Zittern
  • Schweißausbrüche
  • Frösteln
  • Kälteschauer
  • Hitzewallungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kloß im Hals
  • Gefühl von Enge in der Brust
  •  Herzrasen
  • Schwindel
  • Magenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne

Begleitet wird dies, wie bereits oben angesprochen, von ständigen Befürchtungen und Ängsten. Man macht sich Sorgen, dass bald etwas Schlimmes passieren könnte – sei es einem selbst, einer vertrauten Person oder ganz allgemein. Wie etwa, dass man an einer unheilbaren Krankheit erkranken könnte, dass es zu einem Unfall kommt oder den Job verliert – auch, wenn es dafür überhaupt keine objektiven Anzeichen und Gründe gibt. Doch die Ängste sind da und führen zu ständigen Grübeleien, einem „sich zermartern“.

Die Ängste selbst lassen sich kaum mit rationalen Argumenten „zerreden“. Darüber hinaus traut man sich meist nicht, sich jemandem anzuvertrauen  – auch aus einer gewissen Angst heraus, auf Unverständnis zu treffen. Dies wiederum führt zu einer zunehmenden Distanz zum sozialen Umfeld, mitunter zieht sich der Betroffene mehr und mehr von den Anderen zurück (ohne dass diese wüssten, was los ist). All dies ist sehr belastend – sowohl für den Betroffenen selbst als auch für die Angehörigen, für das Umfeld, die gerne helfen würden, aber das Gefühl haben, dies nicht tun zu können. Umso wichtiger wäre es, sich der Situation bewusst zu werden und Hilfe in Anspruch zu nehmen…