Angststörung Therapie

Welche Möglichkeiten gibt es für eine Angststörung Therapie? Was für Methoden werden angeboten? Und welche sind in dem individuellen Fall ratsam? In dem folgenden Artikel findest Du die Antworten auf all die oben gestellten Fragen!

Was führt zum Angststörung Therapie Erfolg?

Zum Glück ist die Angststörung heutzutage relativ gut erforscht – und kann entsprechend behandelt werden. Dies ist für den Patienten natürlich eine erhebliche Erleichterung. Hat er doch so die Gewissheit, dass auch seine persönlichen Heilungschancen gut stehen – vor ca. 15 Jahren sah dies noch ganz anders aus.

Doch gibt es heute eine ganze Reihe an verschiedenen Ansätzen, so dass eigentlich für jeden das passende Angebot mit dabei sein sollte. Wichtig ist jedoch stets, den individuellen Fall zu betrachten. Schließlich sind die Umstände immer verschieden, eine wesentliche Rolle spielt etwa, wie lange die Angststörung schon besteht und wie stark sie ausgeprägt ist. All dies gilt es, mit zu bedenken!

Bei sehr schweren Fällen etwa, in denen Alltag und Gefühlswelt nahezu vollständig von der Angststörung dominiert werden, ist ein Aufenthalt in der Klinik ratsam. Hier kann sich der Patient innerhalb eines geschützten Rahmens bewegen, kann sich ganz auf das Wesentliche konzentrieren: sich und seine Angst.

  • Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an spezialisierten Angstkliniken.
  • Diese verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet.
  • Und haben dem Patienten diverse Behandlungsangebote zu bieten.

So wechseln sich etwa Einzel- und Gruppensitzungen ab. Auch auf Methoden für eine bessere körperliche Entspannung wird gesetzt, das Gleiche gilt für kreative Therapien.

Und noch einen weiteren Vorteil hat der stationäre Aufenthalt in einer Klinik: Man trifft dort auf Personen, denen es genauso ergeht, die die eigenen Ängste, die das eigene Verhalten genau nachvollziehen und verstehen können. Dies ist für viele sehr wichtig: Denn lange Zeit waren sie der Meinung, mit ihrer Angststörung völlig allein zu sein auf dieser Welt. Nun sich austauschen zu können, sich gegenseitig Unterstützung und Hilfe geben zu können, wird von den Meisten als sehr hilfreich und wertvoll empfunden.

 

Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit zu einer ambulanten Therapie. Dies ist übrigens auch dann ratsam, wenn man die Klinik verlassen hat – gilt es doch nun, die neu gewonnen Erkenntnisse noch zu vertiefen, in den Alltag erfolgreich zu integrieren.

 

Die ambulante Therapie kann dabei in Form einer Verhaltens- oder der klassischen Gesprächstherapie durchgeführt werden. Beide Ansätze können zum Erfolg führen, wie die Erfahrungen gezeigt haben!

  • Bei der Verhaltenstherapie geht es vorwiegend darum, das Verhalten zu ändern.
  • So soll eine Änderung des Bewusstseins eintreten.
  • Und dies wiederum hat Auswirkungen auf die Angststörung.

Bei der klassischen Gesprächstherapie steht hingegen die Suche nach den Ursachen, die Beleuchtung der Hintergründe im Fokus. Zwar ist dies bei einer Verhaltenstherapie auch Thema, nur nicht so sehr.

Welche Methode für einen selbst geeignet ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden – pauschal lässt sich das nicht sagen. Wichtig ist jedoch, dass die innere Bereitschaft des Patienten vorhanden ist, der wirklich aktiv mitarbeitet, bereit ist, sich auf eine Konfrontation mit seiner Angst einzulassen. Dann kann und wird es auch gelingen, die Angststörung endlich hinter sich zu lassen…