Angststörung Symptome

Du willst mehr darüber wissen, wie sich die Angststörung eigentlich äußert? Welche Symptome es in diesem Zusammenhang gibt? Und was man dagegen tun kann? In unserem Angststörung Symptome Beitrag gibt es wichtige Infos hierzu!

Was sind typische Angststörung Symptome körperlich?

Eine Bemerkung vorab: Nicht immer müssen die gleichen Symptome bei den Betroffenen auftreten – dies ist eher selten der Fall. Vielmehr tendiert man meist zu einzelnen Begleiterscheinungen – mindestens vier aus der unten angegebenen Liste solltest Du jedoch wiedererkennen können.

Wichtig wäre zudem, dass die Ängste und Befürchtungen schon seit geraumer Zeit vorhanden sind. Eine letzte Diagnose kann jedoch nur ein (Fach) Arzt stellen! Sollte bei Dir daher alles auf eine Angststörung hindeuten: Warte nicht zu lange, bis Du einen Arzt aufsuchst, um Dich untersuchen, um die Diagnose stellen zu lassen. Denn je länger sich die Angststörung ausbreiten kann, umso schwerer wird es erfahrungsgemäß, sie auch wieder in den Griff zu bekommen.

 

Schauen wir uns jedoch nun die häufigsten Angststörung Symptome an:

  • Benommenheit
  • Schwindel
  • ständige Nervosität
  • starke innere Anspannung
  • Zittern
  • Frösteln
  • Kälteschauer
  • Schweißausbrüche
  • Hitzewallungen
  • Ohnmacht
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Magenverstimmungen
  • Verstopfung
  • Kloß im Hals
  • Atemnot
  • Gefühl, kaum noch Luft zu bekommen, zu ersticken
  • Enge in der Brust
  • etc.

All dies ist natürlich sehr belastend. Denn diese Symptome lassen einen kaum noch los, erweisen sich vielmehr als treuer Begleiter, der ständig an seiner Seite ist. meist treten sie über den Tag verteilt auf – im Gegensatz zu einer Panikattacke übrigens, bei der mehrere Symptome zum gleichen Zeitpunkt auftreten.

Auch auf der psychischen Ebene kommt es zu verschiedenen Begleiterscheinungen und Empfindungen. So hat man das Gefühl, dass alles sehr weit weg passiert, auch unwirklich ist: die sogenannte De Realisation. Und/ oder es scheint, als würde all dies in Wirklichkeit jemand anderem passieren (De Personalisation). Hinzu kommen die Ängste: Angst, die Kontrolle zu verlieren oder wahnsinnig zu werden, Angst, zu sterben, einen Unfall zu erleiden – die Liste ließe sich ewig lange fortsetzen.

Da hilft es auch nicht, wenn diese Ängste jeder rationalen Grundlage entbehren, wenn es wenig wahrscheinlich ist, dass ein solch gefürchtetes Ereignis eintritt. Sie sind nun mal da und können auch nicht rational wegdiskutiert, zerredet werden.

Und so befürchtet man ständig, dass einem selbst oder einer vertrauten Person etwas Schlimmes zustoßen könnte. Dass man selbst/ die Bezugsperson einen Unfall haben könnte, an einer schweren Krankheit erkrankt. Oder dass man den Job verliert, die Wohnung aufgeben muss, …. Wie gesagt, die Ängste kennen hier leider keine Grenzen.

 

Dies wiederum führt dazu, dass sich ein regelrechter Knoten der Angst im Inneren bildet. Man kommt kaum noch zur Ruhe, kann sich gar nicht mehr entspannen. Auch die Konzentrationsfähigkeit leidet: Man hat das Gefühl, kaum noch einer Sache nachgehen zu können, es kommt nicht selten zu mehr oder weniger starken Leistungseinbrüchen. Die Anforderungen und Erwartungen an einen selbst können kaum noch erfüllt werden – seien es jene, die man an sich selbst stellt oder jene, die von außerhalb an einen herangetragen werden. Dies verstärkt den Stress, das Gefühl von Versagen nur noch – und somit leider auch die Angststörung.