Panikattacken – Ursachen Symptome und Behandlung – was tun

Du leidest unter Panikattacken, die immer wiederkehren? Doch woher kommen sie? Was sind deren Auslöser? In dem folgenden Beitrag erfährst Du mehr über die Panikattacken Ursachen, Symptome und die Behandlung!

Was sind wichtige Panikattacken Ursachen Kindheit?

Panikattacken treten stets aus heiterem Himmel auf, überraschen einen. Schlagen zu, wann und wo immer es ihnen beliebt – auch diese Unberechenbarkeit macht das Ganze so schwer. Zumal es häufig keinen erkennbaren Auslöser gibt. Vielmehr muss man in seine Psyche hineinschauen und hier nach den Ursachen für seine Angstanfälle suchen.

Diese Suche verlangt natürlich einiges von einem selbst ab. Ist belastend und nicht immer in Eigenregie zu bewältigen! Zumal es wahrlich nicht einfach ist und man alle Unterstützung annehmen sollte, die man bekommen kann. Daher kann es sinnvoll sein, eine Therapie zu machen, um unter fachlicher Anleitung die Ursachen und Auslöser der Panikattacken zu erforschen und zu analysieren.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Und noch eine Bemerkung vorab: Es gibt nicht DIE eine Ursache, die immer und stets zu Panikattacken führt. Schließlich ist jeder Mensch nun mal ein wenig anders, bringt seine ganz persönliche Geschichte mit. Daher wollen wir Dir die Ursachen für die Panikattacken allgemeiner erklären – alles andere wäre auch Unfug.

  • Wie bereits erwähnt, sind die Ursachen in der Regel im psychischen Bereich zu suchen.
  • Häufig spielen unbewusste und verdrängte Konflikte eine große Rolle in diesem Zusammenhang.

Dazu gehören auch Konflikte oder traumatische Erlebnisse, die in der Kindheit erlebt und noch nicht verarbeitet wurden. Sie treten dann Jahre oder Jahrzehnte später wieder zutage – eben in Form von Panikattacken. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass ein belastendes Ereignis, das man als Kind mitbekommen hat, sich nach so langer Zeit wieder äußert!

Was sind weitere Panikattacken Ursachen Symptome?

Doch was genau können solche traumatischen und belastenden Ursachen sein? Die Klassiker in diesem Bereich sind neben Todesfall oder schwerer Krankheit (eines Angehörigen oder einer nahe stehenden Person bzw. von einem selbst) auch der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine schmerzhafte Trennung. Auch ein Unfall kann dazu führen, dass man früher oder später unter einer Panikattacke zu leiden hat.

 

Doch wie äußert sich diese eigentlich? Dies geschieht auf insgesamt drei Ebenen:

  • körperlich
  • seelisch
  • Verhaltensebene

Schauen wir uns zunächst die körperliche Ebene genauer an. Folgende Panikattacken Symptome sind sehr typisch:

  • Atemnot
  • Herzrasen
  • Gefühl der Beklemmung
  • Gefühl der Benommenheit
  • Schwindel
  • Schweißausbrüche
  • Zittern, Frösteln
  • Druck im Kopf
  • Engegefühl in der Brust
  • Bauchschmerzen, Verstopfung
  • vermehrter Harndrang
  • Schwindel, Ohnmachtsgefühle

Und was ist mit den seelischen Symptomen?

  • Gefühl, dass alles sehr weit weg ist
  • Gefühl, dass all dies einer anderen Person geschieht
  • Angst, gleich zu sterben
  • Angst, verrückt zu werden
  • Angst, gleich in Ohnmacht zu fallen
  • Angst, sich vor Anderen zu blamieren

Auf der Verhaltensebene sind vor allem die beiden Strategien Flucht und Vermeidung typisch. Der Betroffene tut alles, um niemals wieder in solch eine Situation geraten zu müssen. Er flieht von dem Ort, der Situation, an welchen die Panikattacke aufgetreten ist (wie etwa im Kaufhaus, in den öffentlichen Verkehrsmitteln) und wird diese auch nicht mehr betreten (zumindest vorerst nicht), um sich so vor der nächsten Attacke zu schützen. Doch diese tritt trotzdem auf – an einem anderen Ort.

Die Symptome allgemein

Du bist Dir nicht ganz sicher, ob Du unter Panikattacken leidest? Und nun willst Du Dich genauer über die wichtigsten Panikattacken Symptome näher informieren? Welche solltest Du kennen? Hier erfährst Du alles Wichtige zum Thema!

    1. Panikattacken Symptome – was tun?

Panikattacken sind nicht nur äußerst unangenehm, sondern auch sehr belastend! Und bringen einen selbst an seine physischen wie psychischen Grenzen. Man fühlt sich ihnen ausgeliefert, ihnen gegenüber so hilflos und ohnmächtig. Und die Angst vor der Angst, die sogenannte Erwartungsangst, wird immer größer.

Bis sie völlig das Leben dominiert. Im extremen Fall verlässt der Betroffene gar nicht mehr seine eigenen vier Wände, zieht sich völlig von der Umgebung zurück. Dies in der Hoffnung, dass die Panikattacken dann nicht mehr zuschlagen – was leider nicht so ist. Doch was sind eigentlich die wichtigsten Symptome?

Diese lassen sich insgesamt in drei verschiedene Kategorien einteilen: die körperliche, seelische sowie die Verhaltensebene.

Schauen wir uns zunächst die körperliche Ebene an. Typische Panikattacken Symptome sind:

  • Atemnot

  • Herzrasen, Herzklopfen

  • Schwindel

  • Ohnmacht

  • Zittern

  • Frösteln

  • Schweißausbrüche

  • Taubheit in den Fingern

  • Enge in der Brust, Brustschmerzen

  • Kribbeln in den Fingern, am Hals, an weiteren Körperstellen

  • Kopfschmerzen

  • Verstopfung

  • vermehrter Harndrang

  • Magenschmerzen

Und welche Symptome können auf der Gefühlsebene auftreten? Folgende:

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren

  • Angst, dass man gleich in Ohnmacht fällt

  • Angst, dass man sterben muss

  • Angst, dass gleich etwas Schlimmes passieren wird

  • Angst, sich vor anderen zu blamieren

hier noch ein Hinweis: Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig bei einer Panikattacken auftreten. Doch sollten es schon mindestens vier aus der obigen Liste sein.

Und wie sieht es auf der Verhaltensebene aus? Hier sind vor allem Flucht und Vermeidung typische Symptome. Man versucht alles, um dieser so belastenden und unangenehmen Situation zu entkommen. Und wird fortan jene Orte meiden, an welchen die Panikattacke zugeschlagen hat – wie etwa Kaufhäuser, öffentliche Verkehrsmittel oder belebte Plätze. Doch die Attacken schlagen trotzdem zu – zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort.

    1. Was sind die Panikattacken Ursachen?

Pauschal lässt sich das natürlich nicht sagen – es kommt ja auch immer auf die individuellen Umstände drauf an. Meist lassen sich die Panikattacken aber auf unbewusste und verdrängte Konflikte zurückführen, die ihren Ursprung in der Vergangenheit haben und bislang nicht aufgearbeitet wurden.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Dies können traumatische Erlebnisse wie der Tod eines nahen Angehörigen, eine schwere Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes sowie die damit einher gehende Existenzangst sein. Auch eine schmerzhafte Trennung spielt in diesem Zusammenhang häufig eine Rolle.

Zugleich haben die Betroffenen es oft nie wirklich gelernt, die eigenen Bedürfnisse anzuerkennen und auch gegenüber anderen einzufordern und wahrzunehmen. Es besteht häufig ein gering entwickeltes Selbstwertgefühl und nur wenig Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Auch deshalb fühlt man sich den Panikattacken so ausgeliefert.

Wie bereits erwähnt, muss man aber von Fall zu Fall schon sehr genau hinsehen, um die genauen und individuellen Ursachen zu ergründen. Zudem ist es häufig ratsam, in dieser Hinsicht einen Therapeuten zu konsultieren, um wirklich alle Auslöser und Gründe für die Panikattacken zu finden. Und um diese endlich hinter sich lassen, endlich wieder unbeschwert leben zu können…

Panikattacken sind ein weit verbreitetes Phänomen. Vor allem sensible Menschen, die kreativ sind und ein hohes Vermögen an Sensibilität haben, leiden oft unter Panikstörungen. Deswegen ist es wichtig, dass man Lösungen und Wege findet, um Panikattacken zu überwinden. An dieser Stelle gibt es viele Tipps, wichtige Strategien und gute Lösungen, um etwas gegen Panikattacken zu tun. In diesem Beitrag werden die wichtigsten davon präsentiert.

Panikattacken – was sollte man nicht tun?

Sobald eine Panikattacke entsteht, sollte man auf keinen Fall den Teufelskreis zulassen. Das klingt einfacher als gesagt. In diesem Moment wird der Körper und der Verstand nicht mehr kontrollierbar sein. Und dieses „nicht kontrollieren“ ist eine weitere Angst, die die eigentliche Angst bzw. die eigentliche Angststörung verstärkt. In der Folge steigert man sich herein. Aus der Angst davor, dass diese Angst unerträglich wird entsteht ein Kreislauf, aus dem es unglaublich schwierig ist zu entkommen. Deswegen ist es wichtig, dass man das Prinzip der Panikattacken ganz genau versteht. Doch fangen wir ganz woanders an.

Die Symptome sind nicht das eigentliche Problem

Die Symptome dürften allgemein bekannt sein. Mit einem Schlag entstehen unglaubliche Angstzustände, die man kaum in den Griff bekommen kann. So beispielsweise Herzrasen. Ganz oft haben die Menschen, die unter Panikattacken leiden das Gefühl einen Herzinfarkt zu bekommen. Obwohl kein Herzinfarkt akut ist. Dessen sollte man sich auch bewusst sein. Diese Symptomatik geht noch viel weiter. Man fängt an zu schwitzen, man fängt an zu zittern, es kann eine Ohnmacht auftreten, Schwindelgefühle kommen auf oder man erbricht. Der Körper erleidet in diesem Moment im schlimmsten Falle Todesängste. Doch vorab solltest du eines wissen: diese Ängste sind nichts schlimmes!

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Unsere Ängste schützen uns

Wenn ein Angstzustand in uns entsteht, dann ist das nichts anderes als ein Schutzmechanismus. Und genauso verhält es sich auch bei Panikattacken. Wenn wir eine Panikattacke erleiden, dann ist das ein evolutionsbedingter Mechanismus, der uns schützen soll. Denn genau diese Ängste entstehen, wenn wir uns in einer tatsächlichen Gefahrensituation begeben. Und dadurch wird in unserem Körper Adrenalin ausgestoßen und wir sind viel leistungsfähiger als normalerweise. Es ist uns möglich durch diese Angstzustände in heiklen Situationen zu überleben. Und damit kommen wir zu einem sehr wesentlichen und wichtigen Punkt:

Die Symptomatik einer Panikstörung noch besser verstehen

Wenn eine Panikattacke entsteht, dann ist das ganze nichts anderes als evolutionbedingt. Mit einem Unterschied: wir erleiden diesen Angstzustand in Situationen, die nicht gefährlich sind. Und das ist keine intuitive Geschichte oder etwas krankhaftes, sondern hat eine Ursache. Irgendwann in unserem Leben sind Dinge passiert, in denen wir diese Angst auf natürliche Weise hatten. Gleichzeitig haben wir in diesem Zustand oder innerhalb dieses Auftretens Assoziationen um uns herum gehabt. Beispielsweise hatten wir in einer großen Menschenmenge Todesangst. Und kaum begeben wir uns wieder eine große Menschenmenge, kommt diese Todesangst wieder. Obwohl der eigentliche Gegenstand der Angst nicht mehr vorhanden ist. Nur um das ganze Szenario und auch die Ursachen abstrakt zu erklären.

Und wie kann man das bei Panikattacken für sich anwenden?

Ganz einfach: dadurch, dass du dir darüber bewusst wirst, warum du eine Panikstörung oder eine Panikattacke überhaupt erst bekommst, kannst du damit umgehen. Diese Ursache ist der wichtigste Kernpunkt, um die Hintergründe der eigenen Panikstörung zu verstehen und einen Weg zu finden, um gegen Panikattacken etwas zu tun.

Panikattacken – was man noch tun kann

Ebenso kann man mit der Atmung arbeiten. Dabei gibt es bewusst Atemtechniken. Am besten man geht folgendermaßen vor:

  • Vor einer Panikattacken 10 Sekunden ganz bewusst ganz tief einatmen und ausatmen. Das ganze wiederholt man 7 mal.
  • Danach krallt meine seine Zehen ganz fest in den Boden und überträgt bewusst das Gefühl der Angst auf die Füße und das zuzsammenkrallen.

Du leidest unter Panikattacken? und weißt einfach nicht, wie Du diese endlich hinter Dir lassen kannst? Wie Du die Panikattacken überwinden kannst? Wir verraten Dir, wie Du endlich wieder unbeschwert durchs Leben gehen kannst!

Wie kann ich Panikattacken überwinden?

Panikattacken sind – im wahrsten Sinne des Wortes – wahrlich Angst einflößend. Sie verlangen alles von einem ab und in diesem Moment wünschte man sich, an einem anderen Ort zu sein, nur um das nicht erleben zu müssen. Und man will nur noch raus aus dieser Situation, dieser entkommen.

Doch genau dies ist gefährlich. Denn das typische Verhalten ist nun Flucht und Vermeidung, das Entkommen aus der Situation, der zunehmende Rückzug, typischerweise in die eigenen  vier Wände. Das macht die Angst aber nur noch stärker – und die Panikattacken verschwinden leider nicht.

  • Vielmehr holen sie einen ein, wo immer man auch ist.
  • Bis man sich schließlich, im extremen Fall, gar nicht mehr aus dem Haus traut.
  • Hinzu kommt die Angst vor der Angst, die sogenannte Erwartungsangst.
  • Die alles noch schlimmer macht.

Sie ist der wahre Feind, den es zu besiegen gilt. Denn die Panikattacken an sich sind eigentlich gar nicht so gefährlich, wie es die Angst uns weismachen will. Ja, sie sind unangenehm, keine Frage. Doch lebensbedrohlich, das sind sie nicht, zu keinem Zeitpunkt.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Wie aber kann es gelingen, die Panikattacken zu überwinden? Der erste Schritt besteht darin, sich seine Angst einzugestehen. Diese zu akzeptieren und sich auf sie einzulassen. Lasse sie geschehen – so schwer dies im ersten Moment auch klingen mag.

  • Rede mit Deiner Angst.
  • Sage ihr: „Du bist zwar unangenehm. Doch bist Du keine Gefahr für mich. Daher brauche ich auch keine Furcht vor Dir zu haben. Denn ich weiß, dass Du ein paar Minuten später immer mehr nachlassen wirst. Bis Du schließlich ganz verschwunden bist.“

Lasse die Panikattacke zu. Und Du wirst sehen, wie nach dem Höhepunkt die Symptome immer weiter abklingen. Dies macht Dich stärker, Du siehst, dass Du nicht ohnmächtig oder hilflos bist – im Gegenteil! und das ist eine sehr, sehr wichtige Lektion…

Was ist eine gute 1. Hilfe Panikattacken?

Darüber hinaus gibt es noch weitere wertvolle Tipps, die bei einer Panikattacke zurate gezogen werden können. Etwa, Entspannungsübungen zu unternehmen. Denn Du stehst seit langem unter Dauerstress, unter einer ständigen inneren Anspannung – auch dies begünstigt die Panikattacken. Atme bewusst tief ein und aus, immer und immer wieder. Denn ein entspannter Körper und Geist sind weitaus weniger anfällig für Ängste…

  • Auch Yoga oder Meditation sind gute Hilfsmittel, um die Angst in den Griff bekommen zu können.
  • Das Gleiche gilt für Methoden wie Progressive Muskelentspannung, Biofeedback oder Autogenes Training.

Auch pure Ablenkung kann mitunter helfen. Gehe raus, treibe Sport, gehe spazieren. Oder höre laut Musik und singe dazu mit. Kreative Tätigkeiten wie Musik machen, schreiben oder malen helfen in diesem Zusammenhang ebenfalls häufig Wunder. besonders das Schreiben hilft dabei, die Dinge wieder klarer zu sehen und die Ängste zu minimieren. Auch das Darüber reden trägt seinen Teil dazu bei – am besten mit einer Person, der Du vertraust und mit der Du gut darüber sprechen kannst.

Angstattacken sind ein weit verbreitetes Phänomen. Wer unter Angstattacken leidet, der wird im gesamten Alltag sehr stark darunter eingeschränkt. Soweit, dass es sehr schwierig ist, überhaupt noch normal dem Alltag zu folgen. Um sich aus einer Angstattacke oder einer Phobie heraus zu bewegen, ist es umso wichtiger, dass man langsam und Stück für Stück erkennt, woher diese Phobie kommt und wie man sich mit viel Geduld und Ruhe heraus bewegen kann.

Für sich verstehen, welchen Ursprung Angstattacken haben

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<

Der erste Schritt besteht darin, dass man für sich versteht, woher Angstattacken kommen. Sie sind im Endeffekt nichts anderes als ein Evolutionär bedingter Mechanismus, der in uns stattfindet. Und dieser Mechanismus ist äußerst wichtig. Denn durch diesen ist es uns möglich, dass wir uns aus wirklich gefährlichen Situationen befreien können. Wenn wir in einer Gefahrensituation sind, dann bekommen wir Angst. Und mit dieser Angst wird in uns Adrenalin ausgestoßen. Und mit diesem Adrenalinausstoß können wir wiederum Gefahrensituationen überwinden. Und vor allem darum geht es. Leider suggeriert unser Gehirn, dass wir uns in einer solchen Situation befinden, wenn doch gleich dies nicht der Fall ist

Die typische Symptomatik bei Angstattacken

Die Symptome sind unterschiedlich. Beispielsweise entsteht Herzklopfen, es entsteht schwitzen, es entstehen Ängste wie ein Panikgefühl, Schwindel und vor allem Herzrasen. Das ganze kann sich so weit entwickeln, dass tatsächlich Todesängste ausgelebt werden, über die man als Betroffener sehr schnell die Kontrolle verlieren kann. Und genau dieses Szenario sollte man nach Möglichkeit aufhalten. Vor allem dann, wenn man etwas gegen die eigene Angst unternehmen möchte und auf der Suche nach sehr guten Lösungen ist, um nachhaltig die Ursachen der eigenen Angst zu verstehen. Denn darum geht es insbesondere, wenn man darauf aus ist, die eigene Angst zu überwinden.

Was kann man tun, um die Panik für sich zu überwinden?

Es gibt einen Weg, doch diesen auf die Schnelle zu erklären ist nahezu unmöglich. Eines ist ganz wichtig: man sollte alles tun, um seine Vergangenheit, die Ursache und eine gute Lösungsstrategie zu finden. Es bringt wenig, wenn man sich lediglich mit den Symptomen befasst. Man könnte dagegen beispielsweise Medikamente nehmen oder Atemübungen machen. Doch das überwinden der Symptome wird nicht ausreichen. Viel wichtiger ist das Überwinden der Ursache. Dieser Prozess fängt an, indem man für sich versteht, woher Panikattacken kommen, wie man damit umgehen kann und wie man optimal etwas dagegen unternehmen kann.

Welche Panikattacke Medikamente sind wirklich empfehlenswert – und welcher eher nicht?

Im Folgenden wollen wir Dir einen Überblick über all jene Medikamente geben, die bei einer Panikstörung zum Einsatz kommen. Häufig werden Anxiolytika und/ oder Antidepressiva verschrieben. beide Medikamentengruppen zeichnen sich durch eine gute Wirksamkeit aus. Allerdings, und dies muss an dieser Stelle ganz klar gesagt werden: Die Wirkung setzt erst nach einigen Wochen der Einnahme ein!

Bis dahin kann es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen. Welche das sind, ist natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich. Unter anderem kann es zu:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel
  • Zittern
  • Schweißausbrüchen
  • etc.

kommen. Auch deshalb solltest Du Dir genau die Packungsbeilage durchlesen und mit Deinem Arzt oder dem Apotheker sprechen.

Zumal es auch in Verbindung mit anderen Medikamenten zu unerwünschten (und vermeidbaren) Nebenwirkungen kommen kann. Daher solltest Du Deinen Arzt vorab unbedingt darüber informieren, ob und welche Medikamente Du zu diesem Zeitpunkt noch einnimmst.

Eine Gefahr von Abhängigkeit besteht bei Antidepressiva und den Anxiolytika jedoch nicht, was ein positives Zeichen ist.

Eine sofortige Wirksamkeit tritt bei den sogenannten Benzodiazepinen ein. Doch Achtung: Hier ist die Gefahr einer Abhängigkeit durchaus gegeben! Zumal sie sehr stark sind. Und wer sie längere Zeit einnimmt, der muss unter Umständen mit Veränderungen seiner Persönlichkeit rechnen. Dessen sollte man sich bewusst sein!

Auch deshalb werden die Benzodiazepine bei einer Angststörung in der Regel nur kurzfristig verabreicht, was auch sehr sinnvoll ist. Auf diese Weise können sie den Patienten jedoch „aufnahmebereiter“ für eine begleitende Psychotherapie machen und auch umgekehrt besteht ein günstiger Einfluss.

Wie bereits erwähnt: Die Medikamente bekämpfen lediglich die Symptome, die bei einer Panikattacke auftreten. Dessen sollte man sich bewusst sein! Wer also auf Dauer mit der Angststörung nicht länger leben, sich von ihr befreien möchte, der sollte daran gehen, den Ursachen auf den Grund zu gehen. und das gelingt erfahrungsgemäß am besten mit einer Psychotherapie.

In diesem Fall ist eine konfrontative Verhaltenstherapie mit am besten geeignet. Denn hier lernt der Patient, alleine oder in Begleitung sich Schritt für Schritt in die gefürchtete Situation hinein zu begeben, sich bewusst auf diese einzulassen. Eine mögliche Aufgabenstellung im Rahmen der Panikstörung Therapie wäre beispielsweise, mit der S Bahn oder der Tram zu fahren oder auf einem belebten Markt einkaufen zu gehen.

Auf diese Weise merkt er, dass die Angst vor eben diesen Situationen sehr viel größer war als das Erlebnis selbst. Erst die Angst vor der Angst hat die Situation so bedrohlich erscheinen lassen. Und diese Erkenntnis macht sehr viel Mut!

Mut, der einen dazu bringt, noch weiter zu gehen, weiter an sich zu arbeiten. Und die Panikstörung schließlich zu überwinden.

Medikamente können hierbei, wie bereits erwähnt, helfen. Doch ist es wichtig, vorab ausführlich mit dem Arzt darüber zu sprechen! Denn nur dieser kann und sollte die entsprechenden Mittel verschreiben.

Auch homöopathische Mittel können übrigens Abhilfe schaffen. Diese pflanzlichen Medikamente erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit und tragen ihrerseits dazu bei, die Symptome zu lindern. Hier sollte man sich aber ebenfalls gründlich vorab informieren.

>>Wie du in nur 5 Minuten deine Panikattacken SOFORT und für IMMER loswirst<<