Angstattacken nachts

Du hast immer wieder Angstattacken nachts im Schlaf? Und weist nicht, was Du gegen sie unternehmen kannst? Und warum sie eigentlich so belastend sind? In unserem Beitrag findest Du wertvolle Tipps und Hinweise!

Warum erscheint die Panikattacke nachts im Schlaf als so belastend?

Mal wieder schreckst Du nachts auf dem Schlaf hoch. Du ringst um Atem, hast das Gefühl, zu ersticken, kaum noch Luft zu bekommen. Du zitterst am ganzen Körper oder Dir bricht der kalte Schweiß aus. das Herz rast wie wild – keine Frage, Du  hast mal wieder eine nächtliche Angstattacke.

Vor allem die Empfindungen und die Ängste, die damit einhergehen, machen die Angstattacke so schlimm. Man steht währenddessen wahre Todesängste aus, hat das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, fast schon wahnsinnig zu werden. Was bei der nächtlichen Panikattacke noch dazu kommt: Man ist umgeben von Dunkelheit und Stille. Hat das Gefühl, dass alle um einen herum im seligen Schlaf sind, dass man sich an keinen wenden kann, selbst, wenn man den Telefonhörer in die Hand nehmen könnte. Man ist vermeintlich ganz allein mit sich und der Angst. Und das macht das Ganze noch einmal bedrückender, noch einmal belastender…

Und so entwickelt man fast schon eine regelrechte Angst vor dem Einschlafen. Zögert den Zeitpunkt des Zu Bett gehens immer weiter nach hinten hinaus. Doch die Angstattacken kommen natürlich trotzdem…

Was sind gute nächtliche Panikattacken Tipps?

Doch was kannst Du konkret tun, um die nächtlichen Panikattacken zu lindern oder loszuwerden? Wichtig ist, dass Du in einem Zustand von möglichst großer Entspannung ins Bett gehst. Dass Du vorher keine aufreibenden Filme wie Horrormovies oder Actionstreifen ansiehst – auch Krimis solltest Du besser sein lassen!

Besser sind folgende Maßnahmen:

  • Nehme ein heißes Bad oder eine heiße Dusche.
  • Trinke vorher eine beruhigende Tasse Tee oder ein Glas Milch/ eine Tasse Milch mit Honig.
  • Lies ein schönes Buch oder schaue einen entspannenden Film.
  • Höre ruhige Musik.
  • Führe Entspannungsübungen durch.

Gut geeignet sind beispielsweise Methoden wie Meditation, Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Diese helfen dabei, wieder die innere Mitte zu finden, den Knoten an Angst zu lösen, der im Inneren so fest verankert scheint.

Gleichzeitig wird auch der allgemeine Stress, der sich den Tag über angestaut hat, gelindert. Dies ist sehr wichtig, denn ein entspannter Körper kann und wird kaum noch Angst empfinden.

 

Zugleich ist es wichtig, nicht mit ungelösten Konflikten und Problemen, die man im Kopf wälzt, ins Bett zu gehen. Eine gute Variante ist es daher, vorab alles aufzuschreiben, was einen den Tag über bewegt hat, was gerade in dem Kopf alles an Gedanken umher fleucht. Dabei kommt häufig vieles zu Papier, was einem im Vorfeld gar nicht so bewusst war! Und die Ängste werden klarer, verständlicher und auch greifbarer, wenn sie schwarz auf weiß festgehalten wurden. Eine Methode also, die immer wieder Wirkung zeigt!

Die Finger lassen solltest Du von Aufputschmitteln jedweder Art wie einem starken Espresso am Abend, von Koffein und (zu viel) Nikotin im Allgemeinen. Auch zu viel Alkohol oder gar Drogen sollten jetzt tabu sein…