Angst bewältigen

Du willst Deine Angst endlich hinter Dir lassen? Und wieder sorgenfrei durchs Leben gehen können? Doch wie kann das Vorhaben Angst bewältigen gelingen? In unserem Beitrag verraten wir Dir, wie genau das klappen kann!

Wie mit Angst umgehen?

Angst ist an sich eigentlich etwas Sinnvolles. Ein Gefühl, das uns vor möglichen Gefahren, vor für uns unguten Situationen warnt. Uns zu mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit anhält – und das ist an sich ja nichts Schlechtes, im Gegenteil.

Doch sollte die Angst, diese innere Alarmbereitschaft, in der wir uns in der bestimmten Situation befinden, dann auch wieder abklingen. Wenn die Angst jedoch zum ständigen Begleiter wird, ist dies nicht mehr der Fall. Dann verspüren wir eine ständige innere Unruhe, können uns kaum noch entspannen und zurück lehnen. Locker lassen. Vielleicht haben wir auch längst eine unbewusste Angst vor der Ruhe, der Stille entwickelt – aus Angst davor, dass dann erst recht all die Dämonen hervor kommen, über uns herfallen.

Davor nicht weiter zu fliehen, sondern sich mit der Angst zu konfrontieren, mit seinen Sorgen und Befürchtungen, das ist nun die Aufgabe und die Herausforderung. Denn nur so können wir auch wirklich weiter kommen!

Du selbst bist auf jeden Fall stark genug dafür. Dass darfst Du niemals vergessen! Auch, wenn Du Dich Deiner Angst mitunter so ausgeliefert fühlst. Doch hast Du so viel Stärke, so viel Kraft in Dir – viel mehr, als Dir eigentlich bewusst ist.

Wie sieht eine gute Angst bewältigen Selbsthilfe aus?

Es gibt eine ganze Reihe an Maßnahmen und Strategien, die Du in dieser Hinsicht unternehmen kannst. Darunter auch viele, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Für manche Übungen braucht es vielleicht ein wenig, ja, Übung, bis sie wirklich verinnerlicht sind, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Bitte bleibe jedoch am Ball, verliere nicht das Ziel aus den Augen!
Als sehr sinnvoll haben sich z.B. Übungen wie Yoga, Meditation, Autogenes Training und auch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen erwiesen. All diese Methoden helfen dabei, endlich wieder Ruhe und Entspannung zu verspüren, die innere Mitte wieder zu finden.

Frage Dich zudem, was Dir wirklich gut tun könnte. Was Deine ganz eigenen persönlichen Bedürfnisse sind und wie Du diesen nachgehen kannst. Wie Du sie auch anderen gegenüber einfordern und vertreten kannst.

 

Das Schreiben hilft in diesem Zusammenhang ebenfalls. Denn gerade durch das Schreiben sieht man vieles klarer, Dinge kommen an die Oberfläche, die einem vorab vielleicht gar nicht so bewusst waren. Auch die Ängste selbst werden, nun, da sie schwarz auf weiß festgehalten sind, irgendwie greifbarer – und auch dadurch verlieren sie einen Teil ihres Schreckens.

Mitunter kann auch pure Ablenkung helfen. Etwa in Form von Sport treiben: Gehe raus, jogge eine Runde oder setze Dich aufs Fahrrad. Auch ein kurzer Spaziergang wirkt wahre Wunder – gerne auch mit der Lieblingsmusik als Begleitung. Oder Du schaust einen schönen Film mit Happy End, hörst ein gutes Lied und singst dabei lauthals mit. Es gibt in dieser Hinsicht so viele verschiedene Möglichkeiten – horche einfach in Dich hinein und frage Dich, worauf Du gerade wirklich Lust hast!