Angst bekämpfen

Du willst Deine Angst endlich in den Griff bekommen? doch weißt Du einfach nicht, wie Du dies anstellen sollst? Wie das Angst bekämpfen und besiegen endlich gelingen kann? In unserem Beitrag erfährst Du mehr zu diesem so wichtigen Thema!

Angst bekämpfen durch Konfrontation?

Dass man, ja, Angst hat, sich seiner Angst zu stellen, ist völlig natürlich und auch verständlich. Schließlich erlebt man diese Situationen als sehr belastend, besonders, wenn einmal mehr die Panikattacken mit voller Wucht zuschlagen. Und natürlich möchte man alles dafür tun, dass es zu solch einer Situation nicht mehr kommt, dass man so etwas niemals wieder erleben muss!

Daher setzt man in der Regel auf Strategien wie Flucht und Vermeidung. Versucht, den Ort des Geschehens, diese oder jene Situation zu meiden, nicht mehr aufzusuchen. Dies geht natürlich zulasten der persönlichen Bewegungsfreiheit: Man schränkt sich immer mehr ein. Denn die Panikattacken, die Ängste sind ja nicht auf bestimmte Situationen oder Objekte beschränkt (es sei denn, es liegt eine spezifische Phobie vor), vielmehr greift sie bei zunehmender Flucht und Vermeidung immer weiter um sich, nimmt immer mehr Bereiche in Anspruch.

  • In einem sehr schweren Fall kommt es zu einer vollständigen Isolierung.
  • Man zieht sich komplett von seinem Umfeld zurück.
  • Vertraut sich keinem mehr an, lässt nichts mehr von sich hören.
  • Und traut sich fast gar nicht mehr, die eigenen vier Wände zu verlassen.

Doch ist genau dies der falsche Weg, um die Angst in ihre Schranken zu weisen. Denn nur durch eine Konfrontation, indem man sich der Angst stellt, kann man letzten Endes ein Überwinden und Besiegen herbeiführen!

 

Wie die Angst bekämpfen ohne Medikamente?

Einsicht ist der erste Schritt, um die Angst letzten Endes erfolgreich zu bekämpfen. Einsicht und Akzeptanz der Situation: Die Angst ist nun mal gerade in dem Leben, hat ihren Platz – und das ist weder gut noch schlecht.

Vielen hilft es in diesem Zusammenhang, die Angst eben nicht als ihren Feind zu betrachten. Sondern als ein Zeichen dafür, dass etwas gerade nicht passt in ihrem Leben. Dass man den eigenen Bedürfnissen nicht in dem Maße nachkommt, in welchem dies eigentlich notwendig wäre. Dies zu erkennen, die Angst auch als Chance zu einer Umkehr zu betrachten, kann schon sehr viel weiterhelfen.

Bitte schäme Dich nicht dafür, dass Du Ängste hast! Bei jedem äußert sich eine Lebenskrise auf unterschiedliche Art und Weise, kommen die inneren Dämonen auf verschiedene Art an die Oberfläche – hier eben über die Ängste. das ist kein Grund, warum man sich anderen gegenüber unterlegen fühlen muss!

Wichtig wäre es jetzt, wieder die innere Ruhe zu finden. Auf sich selbst und seine Bedürfnisse und Wünsche zu hören, diesen auch nachzugehen. Dies kann besonders zu Beginn ein wenig schwerfallen, hat man doch so lange Zeit alles dafür getan, sie gewissermaßen zu überhören.

Meditation, Autogenes Training, die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Yoga können hier wertvolle Beiträge leisten. Und so kann man wieder zur Ruhe finden, das Wesentliche erkennen – und auch die eigenen Ängste reduzieren, so lange, bis sie endlich verschwunden sind und man wieder positiv gestimmt vorausschauen kann.